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Radweg-Radler-159555918-FO-Kara
Kara / fotolia.com
16.07.2019
Urteile
Fußgänger haben beim Betreten des Radweges die gleiche Sorgfaltspflicht wie bei der Fahrbahn
Ein Fußgänger hat beim Überschreiten eines Geh- und Radweges dieselben Sorgfaltspflichten wie beim Überschreiten einer Fahrbahn. Dazu gehört auch, sich zu vergewissern, ob der Weg gefahrlos für sich und andere betreten werden kann. Das entschied das Oberlandesgericht Celle.
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11.07.2019
Urteile
Verweigerung von Homeoffice kein Kündigungsgrund
Wenn ein Arbeitnehmer die Arbeit im Homeoffice verweigert, ist dies kein ausreichender Kündigungsgrund. Das Weisungsrecht des Arbeitgebers reicht nicht aus, um einem Arbeitnehmer einseitig einen Telearbeitsplatz im Homeoffice zuzuweisen, urteilte das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.
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10.07.2019
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Betreiber haftet nicht bei Verletzung im Schwimmbad
Der Betreiber eines öffentlichen Schwimmbades muss seine Besucher nicht darauf hinweisen, dass es gefährlich sein kann, ohne ausreichende Sicht zu schwimmen und zu tauchen. Dies entschied das Amtsgericht Coburg.
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28.06.2019
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Krankenkasse muss Arzneimittel zur Raucherentwöhnung nicht zahlen
Wer bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, hat keinen Anspruch auf Versorgung mit Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung, urteilte das Bundessozialgericht.
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25.06.2019
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Kann eine Erbausschlagung rückgängig gemacht werden?
Wer sein Erbe ausgeschlagen hat, weil er glaubte, nur Schulden zu erben, kann diese Entscheidung unter Umständen wegen eines Irrtums anfechten. Aber nur, wenn sich der Erbe über die Zusammensetzung des Nachlasses aus Vermögen und Schulden geirrt hat. So urteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf.
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18.06.2019
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Reiserücktrittskosten-Versicherung: Vorerkrankungsklausel ist unwirksam
Bestimmte Klauseln in der Reiseversicherung, mit denen der Versicherungsschutz bei Vorerkrankungen ausgeschlossen wird, sind unwirksam. So ein Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main.
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17.06.2019
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Reisepreis zurück wegen Todesangst
Wenn es am letzten Tag einer Pauschalreise zu einem Vorfall kommt, bei dem ein Reisender Todesängste erleidet, ist unter Umständen die gesamte Reise als wertlos anzusehen und der Reiseveranstalter muss den Reisepreis zurückerstatten. So lautet ein Urteile des Landgerichts Köln.
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06.06.2019
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Grob fahrlässig: Infotainmentsystem bei 200 km/h bedienen
Ein Pkw Fahrer, der auf der Autobahn mit circa 200 Stundenkilometern unterwegs ist, handelt grob fahrlässig, wenn er sich nicht voll auf das Verkehrsgeschehen konzentriert, sondern seine Aufmerksamkeit auch auf das Infotainmentsystem richtet. Dies urteilte das Oberlandesgericht Nürnberg.
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31.05.2019
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Keine Baugenehmigung für E-Ladesäulen notwendig
Die zuständige Gemeinde kann auch ohne Baugenehmigung öffentliche Parkplätze mit E-Ladesäulen ausstatten. Ein Grundstücksbesitzer kann dies vor seinem Haus nicht verbieten, urteilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof.
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