Nachfrage mit angezogener Handbremse

Stand Ende 2017 gab es 834.000 geförderte Pflegezusatzversicherungen, das entspricht einem Plus von 7,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Insgesamt wurden Einnahmen in Höhe von 276,3 Millionen Euro im Jahr 2017 verbucht (Quelle PKV-Verband).

Die nachfolgenden Daten belegen eine gebremste Nachfrage der staatlich geförderten privaten Pflegezusatzversicherungen (“Pflege-Bahr”) in Deutschland für den Zeitraum von 2014 bis 2018. (Quelle Statista).

Circa 850.000 Verträge bundesweit, Stand Jahresmitte 2018, können kein zufriedenstellendes Ergebnis sein. Das definierte Ziel bei Einführung des „Pflege-Bahr“ im Jahr 2013, gerade versicherte Personen anzusprechen, die nur einen relativ niedrigen Eigenbetrag für die Ergänzung ihrer Pflegepflichtversicherung aufbringen können, bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

Immerhin sollten mit der staatlichen Zulagenförderung akzeptable Leistungen mit einem überschaubaren Eigenbeitrag garantiert werden.

 

„Pflege-Bahr“ auf einen Blick

Private Vorsorge mit dem „Pflege-Bahr“!?

Stolperfalle „Pflege-Bahr“

 

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