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Rezessionsrisiko weiter gestiegen

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist zuletzt um 6,3 Prozent weiter gestiegen. Für den Zeitraum von September bis Ende November weist der IMK-Konjunkturindikator nun Rezessionsrisiko von 64,1 Prozent aus.

Europa braucht eine aktive Industriepolitik

Angesichts von Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung muss die EU ihre industriepolitische Strategie überdenken und wichtige Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sozial-ökologische Transformation schaffen. Das bloße Drängen auf Freihandelsregeln reicht nicht mehr aus.

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Was besser hilft als Arbeitszeitverlängerung

Die hohe Quote kurzer Teilzeit in Deutschland zu reduzieren, Qualifizierung und Gesunderhaltung im Arbeitsleben auszubauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern, kann den Fachkräftemangel entschärfen und gleichzeitig die Sozialkassen entlasten.

Traditionelle Strukturen bremsen die Gleichstellung

Beim Thema der Gleichstellung gab es in den letzten Jahren viele Fortschritte, besonders in den Bereichen Bildung, Erwerbstätigkeit sowie Einkommen. Allerdings gibt es noch einige Baustellen, wie bei der Verteilung von Führungsposten.

Arbeitskosten blieben in 2021 stabil

Durch Kurzarbeit und staatliche Unterstützungen ist es gelungen, zahlreiche Unternehmen und Arbeitsplätze in den Corona-Jahren zu retten. Indes haben sich die Arbeits- und die Lohnstückkosten stabil entwickelt. So gibt es bisher keine Anzeichen für eine Preis-Lohn-Spirale.

Wem helfen die Entlastungspakete?

Die von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakete bewirken besonders für Familien mit niedrigeren Einkommen deutliche Erleichterungen. Nichterwerbstätige mit geringem Einkommen, wie Rentner etwas oberhalb der Sozialleistungsgrenze, entlasten sie jedoch kaum.

Wann ist man arm, wann reich?

Die bisher üblichen Schwellenwerte für die Definition von arm und reich in Deutschland entsprechen nahezu der Realität, sind aber zu vorsichtig angesetzt: zu niedrig hinsichtlich der Armut und zu hoch bei der Erfassung von Reichtum.

Suchthaftes Arbeiten ist kein Randphänomen

Von suchthaftem Arbeiten betroffene Workaholics können nur mit schlechtem Gewissen frei nehmen und fühlen sich oft unfähig, am Feierabend abzuschalten und zu entspannen. Rund ein Zehntel der Erwerbstätigen in Deutschland sind davon betroffen.

Weiter sinkendes Rezessionsrisiko

Auch nach dem jüngsten leichten Rückgang bleibt die Rezessionswahrscheinlichkeit in Deutschland weiterhin hoch. Grund dafür sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie fortdauernde Lieferkettenprobleme durch Chinas rigide Corona-Politik.

Schweden: Vorbild für die Altersvorsorge?

Mit Blick auf die Rentenleistungen spielen Schweden und Deutschland etwa in einer Liga. Schwankungen auf den Kapitalmärkten können im schwedischen System jedoch zu Einbußen bei den Rentenansprüchen führen. Dagegen wirkt die deutsche Rente stabiler.