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Weitere News
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13.01.2020
Marketing & Vertrieb
Pflichtverletzung des Vermittlers: So ermittelt der BGH den Schaden des Versicherten
Kommt es zu einer Pflichtverletzung des Versicherungsvermittlers, so stellt sich die Frage, wie sich der Schaden des Versicherten bestimmen lässt. Auf diese Frage gibt der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 26. März 2014 (Az.: IV ZR 422/12) eine Antwort. Der Versicherte kann vom Versicherungsvermittler danach eine Quasideckung verlangen.
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inproperstyle – pixabay.com
08.01.2020
Urteile
Wer haftet bei schlecht befestigtem Verkehrsschild?
Wird ein Fahrzeug durch ein herabfallendes Verkehrsschild beschädigt, weil dieses falsch befestigt war, muss der Halter Schadensersatz von der Straßenbaubehörde verlangen und nicht von dem privaten Unternehmen, das das Verkehrsschild angebracht hat. Dies entschied der Bundesgerichtshof.
Senior-Koma-269674635-AS-LIGHTFIELD-STUDIOS
LIGHTFIELD STUDIOS – stock.adobe.com (2) © Rechtsanwaltskanzlei Dr. Johannes Fiala
19.12.2019
Assekuranz
Wann Widerruf und/oder Änderung eines Bezugsrechts scheitern können
Der Bundesgerichtshof (BGH, Urteil vom 25.09.2019, Az. IV ZR 99/18) hatte sich mit der Lebensversicherung eines Versicherungsnehmers (VN) zu befassen, der 1993 nach einem Unfall ins Koma gefallen war. Widerruflich bezugsberechtigt war die Ehefrau gewesen, welche 1994 geschieden wurde. Der Vater des VN teilte dem Versicherer (VR) „als Betreuer“ mit, das Bezugsrecht solle auf ihn geändert werden – was der VR ihm bestätigte.
Anzugtraeger-Pfeile-102482113-AS-Sergey-Nivens
Sergey Nivens – stock.adobe.com (2) © Rechtsanwaltskanzlei Dr. Johannes Fiala
15.11.2019
Marketing & Vertrieb
BGH verbietet Versicherungsberatern Erfolgshonorare für Tarifwechsel in der PKV
Sowohl Versicherungsmakler als auch Versicherungsberater dürfen Versicherungsnehmer (VN) in der privaten Krankenversicherung (PKV) zum Tarifwechsel gemäß § 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in geeignetere oder preiswertere PKV-Tarife beim gleichen Versicherer beraten.
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Impact Photography – stock.adobe.com (2) © Rechtsanwaltskanzlei Dr. Johannes Fiala
14.10.2019
Recht
Für absehbar brennende Häuser bietet kein Versicherer eine Deckung
Durch sein Urteil vom 4.Juli 2018 entschied der Bundesgerichtshof (BGH, Az. IV ZR 200/16): „Die so genannte Vorerstreckungsklausel des § 4 Abs. 3 Buchst. a) der Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB 2008) ist intransparent.“ und damit unwirksam, § 307 I 2 BGB.
Blatt-Haende-Stift-189265274-AS-Wellnhofer-Designs
Wellnhofer Designs – stock.adobe.com
08.10.2019
Urteile
BU: Nachprüfungsverfahren auch bei unterlassenem Leistungsanerkenntnis notwendig
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch dann, wenn sie kein Anerkenntnis ihrer Leistungspflicht abgegeben hat, den späteren Wegfall einer zunächst bestehenden Berufsunfähigkeit nur durch eine den inhaltlichen Anforderungen des Nachprüfungsverfahrens genügende Änderungsmitteilung geltend machen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Anzugtraeger-leere-Taschen-158588572-AS--yuriyzhuravov
yuriyzhuravov – stock.adobe.com (2) © Rechtsanwaltskanzlei Dr. Johannes Fiala
07.10.2019
bAV
Totalverlust für Altersversorgung bei GmbH-Insolvenz
Die häufigste Form der betrieblichen Altersversorgung (bAV) der geschäftsführenden Gesellschafter ist die Pensionszusage. Ein neues Urteil der Bundesgerichtshofes (BGH-Urteil vom 18.07.2013, Az. IX ZR 219/11) eröffnet dem Insolvenzverwalter weitergehende Möglichkeiten, auf das Vermögen der Mittelstandskapitalgesellschaft zur Rückdeckung der Altersversorgung zuzugreifen.
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Sergey Nivens / fotolia.com
12.07.2019
Marketing & Vertrieb
EuGH: Online-Händler müssen nicht per Telefon erreichbar sein
Der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. verklagte Amazon, um feststellen zu lassen, dass das Unternehmen gegen seine gesetzliche Verpflichtung verstößt, dem Verbraucher effiziente Mittel zur Kontaktaufnahme zur Verfügung zu stellen, weil es die Verbraucher nicht in klarer und verständlicher Weise über seine Telefonnummer und seine Telefaxnummer informiert.
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Coloures-Pic / fotolia.com (2) © Rechtsanwaltskanzlei Dr. Johannes Fiala
01.07.2019
Marketing & Vertrieb
Maklerhaftung beim Verkauf gebrauchter Lebensversicherungen
Ein Versicherungsmakler wurde vom Oberlandesgericht Dresden (OLG, Urteil vom 29.02.2019, Az. 4 U 942/17) zum Schadensersatz verurteilt, weil er den Versicherungsnehmer (VN) über Risiken und Alternativen zum Policenverkauf seiner Lebensversicherung an einen Aufkäufer im Zweitmarkt nicht aufgeklärt hatte. Die Schadenshöhe bezifferte das Gericht mit dem Rückkaufswert am Verkaufstag, den er auch bei Rückgabe an den Lebensversicherer erhalten hätte, abzüglich der Anzahlung - dem Makler verblieb die ...
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