Mercer verschwindet als Marke: Geschäftsbereich firmiert künftig unter Marsh
Marsh vollzieht den nächsten Schritt seiner Markenintegration: Ab 1. September 2026 tritt auch der bisher unter Mercer geführte Geschäftsbereich People and Investments unter der Marke Marsh auf. Für das operative Geschäft soll sich dadurch wenig ändern – wohl aber für einen Namen, der insbesondere in den Bereichen betriebliche Altersversorgung, Benefits und Investmentberatung seit Jahrzehnten etabliert ist.
Der Beratungs- und Versicherungskonzern Marsh führt seinen bisherigen Geschäftsbereich Mercer ab dem 1. September 2026 unter der gemeinsamen Konzernmarke weiter. Der Bereich trägt künftig die Bezeichnung People and Investments und tritt nach außen unter Marsh auf.
Mercer gehört bereits seit 1959 zum Unternehmen. Der Geschäftsbereich berät Unternehmen unter anderem bei Investments, Vergütung und Personalfragen sowie bei Gesundheitsleistungen und der Altersversorgung ihrer Beschäftigten. Mit der Umbenennung setzt Marsh eine bereits im Oktober 2025 angekündigte Neuordnung seiner Markenstruktur um. Die bislang unterschiedlichen Geschäftsbereiche sollen schrittweise unter einer gemeinsamen Marke auftreten.
Mercer-Kompetenzen sollen erhalten bleiben
Nach Angaben des Unternehmens geht mit dem Markenwechsel keine grundlegende Veränderung des Leistungsangebots einher. Die bisher unter Mercer gebündelten Kompetenzen in den Bereichen Gesundheit und Benefits, Investments und Altersvorsorge sowie Workforce und Vergütung sollen bestehen bleiben. Pat Tomlinson, Präsident und CEO des Geschäftsbereichs People and Investments von Marsh, verweist insbesondere auf die Verbindung dieser Kompetenzen mit dem breiteren Angebot des Konzerns.
„Die erweiterte Marke Marsh baut auf allem auf, was Mercer erfolgreich gemacht hat – auf unserer tiefen Expertise, unserer Spezialisierung und unseren umfassenden Daten in den Bereichen Gesundheit und Benefits, Investments und Altersvorsorge sowie Workforce und Vergütung“, erklärt Tomlinson. Die Kompetenzen blieben unverändert.
Für Kunden soll die gemeinsame Marke vor allem den Zugang zu den unterschiedlichen Beratungs- und Risikokompetenzen innerhalb des Konzerns vereinfachen.
Markenintegration fällt mit Deutschland-Jubiläum zusammen
In Deutschland erfolgt die Umstellung im Jahr des 100-jährigen Bestehens von Marsh im deutschen Markt. Achim Lüder, CEO von Marsh Deutschland, Nord-, Mittel- und Osteuropa, sieht in der Zusammenführung die Möglichkeit, Kunden einen stärkeren Zugang zum gesamten Leistungsspektrum des Konzerns zu bieten. Für den deutschen Markt bedeutet die Neuordnung vor allem einen sichtbaren Einschnitt in der Markenlandschaft: Mercer bleibt als Geschäftsbereich und Kompetenzträger erhalten, tritt künftig jedoch nicht mehr unter der bisherigen eigenständigen Marke auf.
Damit erreicht die bereits 2025 angekündigte Vereinheitlichung des Markenauftritts einen weiteren zentralen Geschäftsbereich des Konzerns.
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