Wohngebäudeversicherung: HUK-COBURG erweitert Schutz für Außenbereiche und Photovoltaik

Veröffentlichung: 12.05.2026, 14:05 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Außenküchen, fest installierte Grills oder Boden-Photovoltaikanlagen gehören inzwischen für viele Eigentümer zum Wohnumfeld. Die HUK-COBURG erweitert deshalb den Leistungsumfang ihrer Wohngebäudeversicherung um zusätzliche versicherte Bestandteile und neue Leistungen bei Tierschäden.

(PDF)
Außenküchen, fest installierte Grills und Photovoltaikanlagen gehören für viele Eigentümer inzwischen selbstverständlich zum Wohnumfeld – und rücken damit stärker in den Fokus der Wohngebäudeversicherung.Außenküchen, fest installierte Grills und Photovoltaikanlagen gehören für viele Eigentümer inzwischen selbstverständlich zum Wohnumfeld – und rücken damit stärker in den Fokus der Wohngebäudeversicherung.Redaktion experten.de / KI-generiert

Die HUK-COBURG hat den Leistungsumfang ihrer Wohngebäudeversicherung erweitert. Neu abgesichert sind unter anderem fest installierte Grills, Gartenkamine, Außenküchen sowie fest installierte Boden-Photovoltaikanlagen.

Der Versicherer reagiert damit auf Veränderungen bei der Nutzung von Wohnimmobilien und Außenbereichen. Bereits bislang umfasste der Versicherungsschutz unter anderem Garagen, Carports, Pergolen, Fahrradboxen, fest verankerte Spielgeräte sowie fest mit dem Gebäude verbundene Wallboxen für Elektrofahrzeuge.

Zusätzliche Leistungen bei Schäden durch Tiere

Erweitert wurde auch der Schutz bei Schäden durch Tiere. Über einen Zusatzbaustein reguliert die HUK-COBURG künftig nach eigenen Angaben auch Schäden durch wildlebende Säugetiere – etwa Marder – an Dämmungen von Dächern und Außenwänden.

Zudem wurden verschiedene Kostenpositionen ergänzt. Erstattet werden können künftig unter anderem Mehrkosten für alters- oder behindertengerechte Umbauten sowie Vorsorgemaßnahmen gegen Naturgefahren.

Elementarschäden bleiben automatisch eingeschlossen

Bereits seit 2022 enthält die Wohngebäudeversicherung der HUK-COBURG standardmäßig einen Elementarschutz. Damit sind Schäden durch Naturgefahren wie Überschwemmung oder Starkregen automatisch Bestandteil des Vertrags für Neukunden.

Das Thema bleibt angesichts zunehmender Wetterextreme und steigender Schadenkosten weiterhin relevant. Gleichzeitig wächst im Markt die Diskussion über verpflichtende oder standardmäßig integrierte Elementarschadenabsicherungen.

(PDF)

LESEN SIE AUCH

Dr. Michael Zons, im Vorstand der DEVK für das Ressort Kunde verantwortlich.Dr. Michael Zons, im Vorstand der DEVK für das Ressort Kunde verantwortlich.DEVK
4 Wände

Mehrheit für Pflichtversicherung gegen Hochwasser und Naturgefahren

Hochwasser, Starkregen und Naturgefahren rücken wieder stärker in den politischen Fokus. Während die Bundesregierung über eine verpflichtende Elementarschadenversicherung nachdenkt, zeigt eine aktuelle Umfrage: Eine Mehrheit der Bevölkerung würde einen solchen Schritt unterstützen.
Steigende Baukosten, alternde Gebäude und Naturgefahren erhöhen den Druck auf die Wohngebäudeversicherung. Präventionsmaßnahmen wie Rückstauklappen, gesicherte Lichtschächte und regelmäßige Instandhaltung gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung.Steigende Baukosten, alternde Gebäude und Naturgefahren erhöhen den Druck auf die Wohngebäudeversicherung. Präventionsmaßnahmen wie Rückstauklappen, gesicherte Lichtschächte und regelmäßige Instandhaltung gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung.Redaktion experten.de / KI-generiert
4 Wände

„Die Wohngebäudeversicherung ist nicht allein ein Naturgefahrenthema“

Ein vergleichsweise ruhiges Naturgefahrenjahr hat die Wohngebäudeversicherer 2025 entlastet. Von einer Entspannung kann jedoch keine Rede sein. Steigende Bau- und Handwerkerkosten, alternde Gebäude und weiterhin große Lücken beim Elementarschutz halten den Druck auf die Sparte hoch. Nach Einschätzung von Assekurata wird deshalb ein Thema immer wichtiger: Prävention.
Andreas Molitor, Leiter Kundenentwicklung bei KESSEL und Martin Gräfer, Mitglied des Vorstands der Versicherungsgruppe die Bayerische.Andreas Molitor, Leiter Kundenentwicklung bei KESSEL und Martin Gräfer, Mitglied des Vorstands der Versicherungsgruppe die Bayerische.die Bayerische
Produkte

Die Bayerische startet Rückstau-Check

Nach den schweren Starkregenereignissen 2024 setzt die Bayerische auf Prävention statt reiner Schadensregulierung. Gemeinsam mit dem Entwässerungsspezialisten KESSEL bietet der Versicherer ab sofort einen professionellen Rückstau-Check zu Sonderkonditionen für Kundinnen und Kunden in Bayern an. Ziel ist es, vermeidbare Schäden frühzeitig zu erkennen und damit die Zahl der Überschwemmungsschäden deutlich zu senken.
DEVK-Expertin Salima Laux leitet in Köln die Abteilung Sach-Schaden.DEVK-Expertin Salima Laux leitet in Köln die Abteilung Sach-Schaden.Jürgen Naber
4 Wände

Starkregen-Schäden: Was jetzt zählt – und wann die Versicherung zahlt

Anhaltender Starkregen sorgt derzeit in Teilen von NRW für vollgelaufene Keller und durchnässten Hausrat. Was Betroffene sofort tun sollten, welche Unterlagen den Schadenersatz beschleunigen – und warum der Elementarschutz jetzt über alles entscheidet.

Unsere Themen im Überblick

Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus zentralen Bereichen der Branche.

Themenwelt

Praxisnahe Beiträge zu zentralen Themen rund um Vorsorge, Sicherheit und Alltag.

Wirtschaft

Analysen, Meldungen und Hintergründe zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen.

Management

Strategien, Tools und Trends für erfolgreiche Unternehmensführung.

Recht

Wichtige Urteile, Gesetzesänderungen und rechtliche Hintergründe im Überblick.

Finanzen

Neuigkeiten zu Märkten, Unternehmen und Produkten aus der Finanzwelt.

Assekuranz

Aktuelle Entwicklungen, Produkte und Unternehmensnews aus der Versicherungsbranche.

Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk

Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.

"Nicht laut, aber immer noch relevant"
Ausgabe 05/26

"Nicht laut, aber immer noch relevant"

Wibke Becker - Generalbevollmächtigte & Leiterin Maklervertrieb - Continentale - Mannheimer - EUROPA
"Ein kurzfristiges Strohfeuer machen wir nicht mit."
Ausgabe 03/26

"Ein kurzfristiges Strohfeuer machen wir nicht mit."

Frank Kettnaker und Christian Pape - Vorstand ALH Gruppe
"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."
Ausgabe 10/25

"Viele Eltern unterschätzen die finanziellen Folgen, wenn ihr Kind berufsunfähig wird."

Jens Göhner, Leiter Produktmanagement der Stuttgarter
"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"
Ausgabe 07/25

"Unabhängigkeit hat viele Gesichter"

Was bedeutet Unabhängigkeit im Versicherungsvertrieb wirklich?
"Das Gesamtpaket muss stimmen"
Ausgabe 05/25

"Das Gesamtpaket muss stimmen"

Bernd Einmold & Sascha Bassir
Kostenlos

Alle Ausgaben entdecken

Blättern Sie durch unser digitales Archiv im Kiosk und lesen Sie alle bisherigen Ausgaben des ExpertenReports. Zur Kiosk-Übersicht