BiPRO-Hub wächst rasant: Über eine Million Service-Abrufe in 30 Tagen
Der BiPRO-Hub verzeichnet eine steigende Nutzung. Innerhalb von nur 30 Tagen verzeichnete die Plattform über eine Million Service-Abrufe – ein neuer Höchstwert.
Die Beteiligung weiterer Unternehmen bestätigt den Trend zur Automatisierung und Standardisierung: Neben den bisherigen 18 teilnehmenden Gesellschaften schließen sich nun auch die R+V, die Funk Gruppe, die BCA AG und Hilsenbeck an. Diese Entwicklung stärkt die Rolle des BiPRO-Hubs als Datendrehscheibe der Branche.
Ein wesentlicher Vorteil für Versicherer ist die Reduzierung der technischen Komplexität: Änderungen müssen nur einmal zentral umgesetzt werden, wodurch Kosten gesenkt und Prozesse beschleunigt werden. Auch die Qualitätssicherung spielt eine wichtige Rolle, da über eine Schemaprüfung potenzielle Fehler frühzeitig identifiziert und behoben werden können.
Erfolgszahlen bestätigen Effizienz
Die hohe Zahl der Service-Abrufe – allein in den letzten 30 Tagen von der ALH-Gruppe, AXA und BarmeniaGothaer registriert – unterstreicht den Mehrwert des BiPRO-Hubs. Frank Lamsfuß, Vorstand Vertrieb, Marketing & IT bei BarmeniaGothaer, betont die Bedeutung dieser Entwicklung:
„Wir haben gezeigt, dass der Daten- und Dokumentenaustausch über den BiPRO-Hub als Datendrehscheibe funktioniert. Nun gilt es, über die weitere Skalierung die Vorteile für alle Marktteilnehmer zu heben und BiPRO als zentralen Enabler der Digitalisierung der Branche zu festigen.“
Auch die kommenden regulatorischen Anforderungen sieht er im BiPRO-Hub gut abgebildet: „Die Plattform bietet zudem im Rahmen der kommenden FIDA-Verordnung (Free Insurance Data Access) eine gute Ausgangsbasis, um die daraus resultierenden Anforderungen der EU zu erfüllen.“
Ein Meilenstein für die Digitalisierung
André Männicke, Vorstand der Smart InsurTech AG, sieht in der Plattform einen zentralen Fortschritt für die Branche:
„Der BiPRO-Hub ist ein Meilenstein für die Digitalisierung der Versicherungsbranche. Mit jedem zusätzlichen Marktteilnehmer beschleunigt sich die Standardisierung des automatisierten Datentransfers. Das bringt Vorteile für alle: Versicherer reduzieren Aufwände und Kosten, Vertriebe sparen Zeit und Nerven durch effizientere Prozesse und eine nachhaltige Datenqualität.“
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