Private Altersvorsorge: Beratung in weniger als zwei Stunden?

Veröffentlichung: 16.01.2025, 11:01 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Die Bereitschaft zur Altersvorsorge steigt, doch Zeit für Beratung bleibt knapp: Wie der DIA-Trend zeigt, möchten immer mehr Menschen ihre Vorsorgelücken schließen. Eine Umfrage der LV 1871 ergänzt diese Ergebnisse und zeigt, dass zwei Stunden Beratung oft als ausreichend angesehen werden – doch wie kann eine ganzheitliche Beratung unter diesen Bedingungen gelingen?

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Altersvorsorge-Beratung unter zwei Stunden? Das ist zu wenig, meint Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV1871.Altersvorsorge-Beratung unter zwei Stunden? Das ist zu wenig, meint Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV1871.LV1871

Laut dem jüngsten DIA-Deutschland-Trend Vorsorge ist die Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge so hoch wie nie zuvor. 41 Prozent der Befragten planen, ihre finanzielle Absicherung in den kommenden zwölf Monaten zu verbessern. Gleichzeitig fühlen sich nur 26 Prozent der Deutschen ausreichend fürs Alter abgesichert – ein historischer Tiefstand.

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Dringlichkeit, individuelle Lösungen für die Altersvorsorge anzubieten. Doch wie viel Zeit nehmen sich die Deutschen tatsächlich für die Beratung?

LV 1871: Beratung in unter zwei Stunden gewünscht

Eine repräsentative Umfrage der LV 1871 zeigt, dass 66,9 Prozent der Befragten eine Beratung zur privaten Altersvorsorge wünschen, die weniger als zwei Stunden dauert. Diese Zeitspanne steht allerdings im Kontrast zur Komplexität der Altersvorsorge: Rentenverträge laufen oft über mehrere Jahrzehnte und müssen unterschiedlichste Lebensphasen abdecken.

„Knappe zwei Stunden Beratung müssen nach Einschätzung von Kundinnen und Kunden für das Auskommen eines ganzen Lebensviertels ausreichen“, erklärt Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV 1871. „Diese Anforderung ist zwar nachvollziehbar, in der Praxis aber nicht umsetzbar. Es geht nicht darum, möglichst schnell und billig abgesichert zu werden, sondern möglichst individuell, ganzheitlich und langfristig.“

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Digitale Tools für eine effiziente Beratung

Um Maklerinnen und Makler in dieser Herausforderung zu unterstützen, hat die LV 1871 ihre Angebotssoftware weiterentwickelt. Diese ermöglicht einen reibungslosen und digitalen Beratungsprozess – von der Analyse der individuellen Vorsorgeziele bis hin zum Abschluss:

  • Intuitive Benutzeroberfläche: Übersicht aller Tarife, Produktvarianten und Anträge.
  • Dynamische Anpassung: Beratung wird individuell an die Kundensituation angepasst.
  • Risikoprüfung vor Ort oder online: Schnelle und verbindliche Zusage direkt im Gespräch.
  • Elektronische Abschlüsse: Anträge können per E-Mail gesendet und gemeinsam bearbeitet werden.
  • Effiziente Vergütung: Die Beratungsvergütung wird direkt nach Abschluss angestoßen.

Ganzheitliche Beratung bleibt zentral

Trotz digitaler Unterstützung bleibt die persönliche Beratung das Herzstück der Altersvorsorge. Schrögenauer betont: „Unsere Software entlastet Maklerinnen und Makler, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: die individuelle und langfristige Beratung ihrer Kunden.“

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