Aktuelles

Kreditrisiken in Europa steigen

Coface stuft in seinem aktuellen Risikobarometer 19 überwiegend osteuropäische Länder herab. Ausschlaggebend dafür sind die Sanktionen gegen Russland und die Rezession in der Russischen Föderation. Aber auch Deutschland rutscht von A2 zurück in A3.

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Auswirkungen steigender Hypothekenzinsen

Durch den Zinsanstieg lassen sich bereits erste Stagnationen am Immobilienmarkt beobachten. Ein Nachfragerückgang ist vor allem bei sanierungsbedürftigen Gebäuden zu erwarten. Eine mögliche Konsolidierung des Marktes könnte der aktuellen Preisspirale entgegenwirken.

Stille Lasten in den Büchern der Lebensversicherer

Die Lebensversicherer sind bisher robust durch die Pandemie gekommen. Die Solvenzquoten stiegen und ein erhöhtes Stornovolumen blieb aus. Auch wenn der Zinsanstieg die ZZR-Anforderungen deutlich entlastet, wird die Branche in den HGB-Bilanzen stille Lasten verkraften müssen.

Kurseinbrüche auf breiter Front

Aufhellungen des Investmentumfelds sind erst in Sicht, wenn die Inflations-Dynamik spürbar nachlässt. Das könnte zum Jahresende geschehen. Für einen echten Turnaround an den Börsen, müsste jedoch der gegenwärtige monetäre Straffungszyklus sichtbar auslaufen.

Dämpfer für die Digitalisierung

Die sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen belasten zunehmend die Investitionsvorhaben der Unternehmen. So will im kommenden Jahr jedes Dritte weniger oder sogar deutlich weniger in die Digitalisierung investieren.

Inflationsdruck bleibt vorerst bestehen

Die jüngsten Konjunkturschätzungen lassen eine Beschleunigung der wirtschaftlichen Aktivität erwarten. Trotz der generell positiven Perspektiven, besteht kurzfristig weiterhin Enttäuschungspotenzial, das auch die Aktienmärkte noch einmal belasten kann.

Der Lebensstandard im Alter steht auf dem Spiel

Die hohe Inflation birgt die Gefahr, dass private Haushalte laufende Vorsorge- und Sparverträge nicht mehr bedienen sowie keine neuen mehr abschließen können. Die Folgen wären abnehmende Sparquoten und ein sinkendes Alterssicherungsniveau der Bevölkerung.

Wer investiert noch in Staatsanleihen?

Die Bewegungen an den Anleihemärkten seit Jahresbeginn sind beachtlich. Trotzdem sollten Bundes- und Unternehmensanleihen ein wichtiger Baustein in jedem ausgewogenen Portfolio sein, denn gerade festverzinsliche Papiere dienen dem Portfolioschutz.

Growth-Aktien: Langer Atem zahlt sich aus

Der Krieg in der Ukraine hat die Inflation stark angetrieben, wodurch das Verbrauchervertrauen geschwächt wurde. Daher trennten sich viele von Growth-Aktien. Dieser Schritt wäre mit dem richtigen Risikomanagement jedoch nicht nötig.