BU-Risikoprüfung: Sieben von zehn Entscheidungen fallen sofort
Die Digitalisierung der Risikoprüfung in der Berufsunfähigkeitsversicherung gewinnt weiter an Tempo. Mit ihrer Lösung „e-Risiko" ermöglicht die Alte Leipziger bereits heute in vielen Fällen eine abschließende Risikoeinschätzung während des Beratungsgesprächs. Das verkürzt die Antragsstrecke und reduziert Rückfragen.
Die digitale Risikoprüfung entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Baustein moderner Antragsprozesse in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit ihrer Lösung „e-Risiko" setzt die Alte Leipziger auf einen vollständig digitalen Prüfprozess, der Vermittlern und Kunden bereits im Beratungsgespräch eine fundierte Einschätzung gesundheitlicher Risiken ermöglichen soll.
Die Entwicklung knüpft an einen Trend an, der sich seit einiger Zeit in der Branche abzeichnet. Bereits zuvor hatten mehrere Versicherer und Technologieanbieter neue digitale Verfahren vorgestellt, um die Risikoprüfung zu beschleunigen und strukturierter zu gestalten. (Zum Hintergrund: Auf experten.de haben wir bereits über die zunehmende Digitalisierung der Risikoprüfung in der Berufsunfähigkeitsversicherung berichtet.)
Sieben von zehn Entscheidungen sofort
Nach Angaben der Alte Leipziger führen inzwischen rund 70 Prozent aller Risikoprüfungen unmittelbar zu einer abschließenden Entscheidung – noch während des Beratungsgesprächs. Möglich wird dies durch eine digitale Entscheidungslogik, die unter anderem medizinische Risiken sowie Auslandsaufenthalte berücksichtigt. Hinterlegt sind mehr als 7.500 Erkrankungen sowie zahlreiche Berufs- und Freizeitrisiken.
Weniger Rückfragen, kürzere Bearbeitungszeiten
Nach Angaben des Unternehmens verkürzt die digitale Risikoprüfung die Bearbeitungszeiten deutlich. Gleichzeitig sollen Rückfragen reduziert und die Transparenz sowohl für Vermittler als auch für Kunden verbessert werden. „Unsere Kunden und Vertriebspartner erwarten heute schnelle, digitale und verlässliche Prozesse. Mit e-Risiko schaffen wir bereits im Beratungsgespräch Klarheit über wesentliche Risikofragen und ermöglichen dadurch eine deutlich effizientere Antragsstrecke", sagt Dr. Jürgen Bierbaum, Vorstand der Alte Leipziger Lebensversicherung.
Themen:
LESEN SIE AUCH
Berufsunfähigkeitsversicherung: Risikovorabanfragen als Bremsklotz
„Unsere KI ersetzt keine Vermittler – sie verschafft ihnen Zeit für das, was wirklich zählt“
Continentale-Studie: Junge erkennen Risiken – handeln aber oft nicht
KI erreicht das Underwriting: Warum Versicherer jetzt ihren sensibelsten Bereich digitalisieren
Unsere Themen im Überblick
Themenwelt
Wirtschaft
Management
Recht
Finanzen
Assekuranz
KI hilft beim Versicherungsabschluss doch Beratung bleibt Vertrauenssache
Zwischen Sparbuch und Krypto: Banken müssen Beratung neu denken
KI wird zum Sparberater – das Vertrauen der Anleger wächst langsam
AfW sieht Vermittlerbranche bei KI und Altersvorsorge vor gemeinsamen Herausforderungen
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.
















