Einladung an "Stromberg": ROLAND Rechtsschutz fordert Reality-Check für Versicherungs-Klischees
ROLAND Rechtsschutz geht in die Offensive gegen veraltete Klischees: CEO Tobias von Mäßenhausen hat Schauspieler Christoph Maria Herbst alias „Stromberg“, Drehbuchautor Ralf Husmann und Regisseur Arne Feldhusen zu einem Besuch nach Köln eingeladen. Ziel ist es, einen authentischen Einblick in die moderne Arbeitswelt von Versicherungen zu geben – jenseits von Faxgeräten, Floskeln und Flurgesprächen.
„Verschaffen Sie sich einen Eindruck, wie Versicherungen im Jahr 2025 arbeiten!“, appelliert von Mäßenhausen über seinen LinkedIn-Account. Anlass ist die Bekanntgabe neuer Dreharbeiten für einen zweiten Kinofilm zur Kultserie „Stromberg“, deren Darstellung des Versicherungsalltags vielen bis heute als Blaupause gilt. Doch dieser Blick sei überholt, betont der CEO: „Die Serie vereint alle Klischees, die man von einer Versicherung haben kann.“
Moderner Rechtschutz statt graue Bürokratie
Die Realität sieht bei ROLAND Rechtsschutz heute anders aus. Der Versicherer versteht sich nicht mehr als reiner Schadensregulierer, sondern als proaktiver Konfliktlöser. „Gerichtsverfahren werden immer langwieriger, während Kund:innen schnellere Lösungen erwarten“, so von Mäßenhausen. Daher rücke der präventive Rechtschutz stärker in den Fokus. Viele Konflikte würden mittlerweile beigelegt, bevor es überhaupt zu einem Gerichtsverfahren komme.
Vielfalt, Digitalisierung und neue Arbeitskultur
Auch in der Unternehmenskultur sei ein deutlicher Wandel spürbar. Das ehemals männlich dominierte Umfeld weicht zunehmend einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis – bei ROLAND sind bereits 40 Prozent der Führungskräfte weiblich. In der Belegschaft setzen sich Initiativen für Gleichstellung, Diversität und Altersvielfalt ein.
Die Digitalisierung wurde nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie beschleunigt. Mitarbeitende nutzen heute Apps für Kantinenzahlung, Parkplatzbuchung oder interne Kommunikation. Letztere funktioniert bei ROLAND nach einem Sharing-Prinzip, um die Flexibilität zu erhöhen. Diese Entwicklungen stehen im starken Kontrast zur Serienrealität von „Stromberg“, in der noch Stempeluhren und Hierarchiedenken dominieren.
Einladung mit Augenzwinkern und Ernst
Die Einladung an das Produktionsteam versteht sich als konstruktive Kritik – aber auch als Chance: „Ich bin gespannt, wie die Veränderungen der Branche in die Film-Fortsetzung einfließen werden“, so von Mäßenhausen. Wer wissen will, wie eine Versicherung heute tatsächlich arbeitet, sei herzlich willkommen in Köln-Deutz. Der CEO schließt mit den Worten: „Wagen Sie mit uns den Sprung in die Realität!“
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