Versicherungsbranche baut Personal aus – besonders viele neue Auszubildende

Veröffentlichung: 21.03.2025, 10:03 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Die Versicherungsbranche wächst weiter: 2024 stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten um 2,6 Prozent, so Daten des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV). Besonders erfreulich ist der Anstieg der Auszubildenden um 7,5 Prozent – ein positives Signal gegen den Fachkräftemangel. Auch im Innendienst und Außendienst gibt es mehr Personal, während die Fluktuation stabil bleibt.

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Die Versicherungsbranche wächst weiter: 2024 stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten um 2,6 Prozent, so Daten des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV)Die Versicherungsbranche wächst weiter: 2024 stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten um 2,6 Prozent, so Daten des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV)DALL-E

Die deutsche Versicherungsbranche konnte 2024 ihre Mitarbeiterzahl erneut steigern. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Gesamtzahl der Beschäftigten um 2,6 Prozent, was ein deutliches Signal für die Stabilität und Attraktivität der Branche setzt. Während sowohl im Innendienst (+2,4 Prozent) als auch im angestellten Außendienst (+1,7 Prozent) mehr Mitarbeiter beschäftigt sind, fällt insbesondere der starke Anstieg der Auszubildenden um 7,5 Prozent ins Auge.

Damit steigt die Zahl der Azubis in den Versicherungsunternehmen von 10.600 im Jahr 2023 auf 11.400 in 2024. Die Ausbildungsquote klettert auf 5,4 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent), und auch die von Agenturen finanzierten Ausbildungsplätze nehmen zu – von 2.240 auf 2.430 Vollzeitplätze. Inklusive der Azubis in den Agenturen beträgt die Ausbildungsquote nun 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,1 Prozent).

Fluktuation und Krankheitsrate stabil

Ein weiteres positives Signal: Die Fluktuationsrate im Innendienst blieb mit 5,9 Prozent konstant. Dabei sanken die Arbeitnehmerkündigungen leicht, während die natürliche Fluktuation – also Renteneintritte oder Vorruhestand – auf Vorjahresniveau blieb.
Auch die Krankenquote blieb stabil: Im Schnitt waren Angestellte 15,6 Tage im Jahr krank, was einer unveränderten Fehlzeitenquote von 6,3 Prozent entspricht. Gezählt wurden alle krankheitsbedingten Fehltage ab dem ersten Tag, unabhängig von einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

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