Dr. Peter Schwark wird Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA)

Veröffentlichung: 16.10.2025, 06:10 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat Dr. Peter Schwark zum neuen Sprecher berufen. Ab dem 15. November 2025 soll er die inhaltliche und kommunikative Ausrichtung des Instituts prägen und den öffentlichen Dialog über eine zukunftsfeste Altersvorsorge in Deutschland stärken.

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Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat Dr. Peter Schwark zum neuen Sprecher berufen.Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat Dr. Peter Schwark zum neuen Sprecher berufen.DIA

Langjährige Erfahrung in Vorsorge- und Verbandspolitik

Dr. Peter Schwark ist promovierter Volkswirt und hat bei Professor Dr. Bert Rürup promoviert. Er bringt langjährige Leitungserfahrung in Verbänden und Unternehmen mit. Über 15 Jahre lang vertrat er die deutschen Lebensversicherer in Politik und Öffentlichkeit – eine Zeit, in der er sich intensiv mit Fragen der Altersvorsorge, sozialen Sicherung und Kapitalanlage befasste. Die neue Position als Sprecher des DIA wird Schwark parallel zu seiner leitenden Tätigkeit bei einem Software- und Beratungsunternehmen wahrnehmen.

DIA als Denkfabrik für generationengerechte Vorsorge

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge versteht sich als unabhängige Denkfabrik, die wissenschaftliche Analysen mit gesellschaftlichem Diskurs verbindet. Seit vielen Jahren forscht und kommuniziert das Institut zu Themen wie gesetzliche Rente, betriebliche und private Vorsorge sowie Demografie.

„Wir freuen uns sehr, dass Dr. Peter Schwark die Aufgabe als Sprecher des DIA übernimmt“, sagt Iradj Memar-Khasse, Geschäftsführer des Instituts. „Mit ihm gewinnen wir eine starke Stimme für die Altersvorsorge. Fachlich fundiert, medienerfahren und meinungsstark versteht er es, komplexe Themen verständlich zu vermitteln – gegenüber Fachwelt, Politik und Öffentlichkeit.“

„Eine der drängendsten Fragen unserer Zeit“

Schwark sieht seine neue Rolle als Beitrag zu einer breiteren und konstruktiven Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge: „Wie die Menschen trotz demografischem Wandel gut im Alter versorgt bleiben, ist eine der drängendsten Fragen unserer Zeit“, betont er. „Das DIA bietet eine hervorragende Plattform, um dieses hochaktuelle Thema gemeinsam mit Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zu diskutieren. Ich freue mich darauf, die Arbeit des DIA noch sicht- und hörbarer zu machen.“

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