Steigende Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung bei gleichzeitigen Leistungskürzungen treiben die Diskussion um die private Vollversicherung an. Doch gerade im Antragsprozess entscheidet sich, wer sich privat krankenversichern kann. Die INTER Krankenversicherung setzt dabei bewusst nicht nur auf die digitale Automatisierung, sondern kombiniert auch effiziente Prozesse mit dem Know-how erfahrener Underwriter*innen.
GKV in der Schieflage – neue Dynamik in der Beratung
Die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherung spitzt sich weiter zu. Selbst der GKV-Spitzenverband und Vertreter der gesetzlichen Krankenversicherer schlagen Alarm und fordern nachhaltig wirkende Reformen. Doch diese lassen erneut auf sich warten. Auch im Haushaltsplan 2026 sieht die Bundesregierung über den regulären Bundeszuschuss von 14,5 Milliarden Euro hinaus keine zusätzlichen Zuschüsse aus Steuergeldern vor. Für das Jahr 2026 soll es lediglich ein Darlehen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro geben. Für die Versicherten bedeutet das: weiter steigende Beiträge, begleitet von Kürzungen bei den Leistungen.
In der Kundenberatung gewinnt die private Krankenvollversicherung für die beste persönliche Gesundheitsvorsorge somit eine neue Relevanz und rückt verstärkt in den Fokus.
Automatisierung mit Tücken
Die Qualität eines PKV-Volltarifs definiert sich grundsätzlich über umfassende Leistungen sowie eine unkomplizierte Leistungsregulierung. Doch auch die Vorgehensweise im Rahmen der Antragsprüfung wird zunehmend zum entscheidenden Faktor. Die privaten Krankenversicherer setzen dabei verständlicherweise auf volldigitale Prozesse. Im Vordergrund stehen digitale Touchpoints für den Kunden sowie die Realisierung von Effizienzgewinnen im Unternehmen. Was einerseits Geschwindigkeit verspricht, kann andererseits aber auch zu pauschalen Ablehnungen führen. Und zwar dann, wenn eine gesundheitliche Beeinträchtigung eigentlich mit einem überschaubaren Zuschlag versichert werden könnte.
Der INTER-Weg: Risikovoranfrage als Türöffner
Die INTER Krankenversicherung geht hier bewusst einen eigenen Weg. Noch vor der Antragstellung wird eine detaillierte Risikovoranfrage ermöglicht. Diese kann flexibel gestellt werden und wird auch nicht als eine „Ablehnung“ gewertet. Damit bleibt die Beratung unverstellt und es entstehen keine Nachteile bei späteren Anträgen für eine private Krankenvollversicherung. Damit Versicherungsmakler*innen die Erfolgsaussichten für einen Abschluss frühzeitig einschätzen können, stellt die INTER Krankenversicherung über das Maklerportal für diese Phase der Kundenberatung umfassendes Informationsmaterial sowie Checklisten zur Verfügung.
Digitale Prozesse plus Underwriting
Der Antragsprozess der INTER setzt im digitalen Prüfverfahren auf die klassischen Merkmale, wie etwa Tarifwahl, Annahmerichtlinien, Bonität, Body-Mass-Index oder auch mögliche Leistungsausschlüsse. Ergänzend dazu kann in einem zweiten Schritt die individuelle Einschätzung durch erfahrene Underwriter*innen erfolgen. Damit wird gewährleistet, dass nicht nur Algorithmen den Ausschlag für den Abschluss oder die Ablehnung geben, sondern eine ganzheitliche Betrachtung der individuellen Gesundheitssituation erfolgt. So wird auch sichergestellt, dass Entscheidungen menschlich und individuell nachvollziehbar getroffen werden.
Wo dieses eindeutige Qualitätsmerkmal den Unterschied machen kann, zeigen konkrete und durchaus bekannte Beispiele aus der Praxis:
- Body-Mass-Index: Ein BMI von 28 und mehr führt bei Versicherern zu Risikozuschlägen und je nach Begleiterkrankungen zu einer Ablehnung. Die INTER überprüft hier bewusst auch den Lebensstil. Nachweise zur Ernährung, sportlichen Aktivitäten oder begonnener Gewichtsreduktion können die Chance auf einen Abschluss erhöhen.
- Heuschnupfen: Rund 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden mittlerweile daran. Bei saisonalen klassischen Heuschnupfenbeschwerden ohne asthmatische Beteiligung und Therapie mit symptomatisch wirksamen Medikamenten kann ein Abschluss mit einem moderaten Zuschlag von 15 Euro im Monat erfolgen.
- Bluthochdruck: Etwa 30 Prozent der Erwachsenen sind hierzulande davon betroffen. Mit einer guten medikamentösen Einstellung ohne weitere Risikofaktoren, wie zum Beispiel Übergewicht, Erhöhung der Blutfette oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, sind Verträge mit einem Zuschlag von 70 Euro realisierbar.
- Psychische Erkrankungen: Durch den Katalysator Corona-Pandemie nimmt die Zahl der psychischen Erkrankungen – insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und auch jungen Erwachsenen – rasant zu. Grundsätzlich kommt es aufgrund psychischer Diagnosen oft zu pauschalen Ablehnungen. Die INTER prüft in diesem Zusammenhang wesentlich differenzierter, ob es sich um ein einmaliges Ereignis – etwa nach einem Trauerfall oder einer Scheidung handelt. Wichtig für die Prüfung sind folgende Angaben: ICD-10-Diagnose Sitzungsanzahl, Angaben zur Medikamentenverordnung, Dauer der Therapie, Art der Therapie. Im Zweifelsfall wird ein psychiatrisches Attest benötigt. Ein Versicherungsantrag wird somit sehr weitreichend geprüft.
Serviceversprechen mit klaren Fristen
Die Verknüpfung digitaler Prozesse mit der fallweisen nötigen individuellen Einschätzung im Underwriting basiert auf klar definierten Servicelevels und gewährleistet somit in der Kundenberatung zusätzliche Planungssicherheit. Liegen alle Unterlagen vor, beträgt die Bearbeitungszeit drei Arbeitstage. Müssen weitere Arztberichte eingeholt werden, folgt die finale Entscheidung in der Regel innerhalb von drei Tagen nach Eingang der Unterlagen.
DKM 2025: „Jump In – Absprung in die PKV“
Antworten auf Fragen rund um Antragsprüfung und Risikobewertung in konkreten Fällen geben die beiden Underwriterinnen Nicole Alvarez und Jeanette Jacoby am Messestand der INTER auf der DKM in Dortmund (Halle 4, Stand A01).
Das Motto „Jump In“ soll verdeutlichen: Der Weg in die private Krankenversicherung muss nicht kompliziert sein – wenn Qualität und Verlässlichkeit im Mittelpunkt stehen.
Qualität vor Schnellschuss
Ein Wechsel in die PKV erfolgt nicht aus kurzfristigen Sparüberlegungen, sondern bedeutet eine langfristige Entscheidung für die persönliche Gesundheitsvorsorge. Denn man wechselt nicht aus wirtschaftlichen Gründen in die PKV. Neben Tarifstrukturen und Leistungsumfängen ist die Qualität der Antragsprüfung ein Schlüsselfaktor. Die INTER zeigt, dass digitale Effizienz und individuelle Underwriting-Kompetenz sich nicht ausschließen – sondern im Zusammenspiel den Unterschied machen.
Alle Informationen erhalten Sie auf der DKM 2025 in Halle 4/Stand A01 oder unter: https://makler.inter.de/dkm
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