GwG-Umsetzung: AfW und VOTUM aktualisieren Arbeitshilfen
Die Vermittlerverbände VOTUM und AfW haben ihre Arbeitshilfen zur Umsetzung der Vorgaben aus dem Geldwäschegesetz überarbeitet und stellen diese allen Versicherungsvermittlern und unabhängigen Finanzdienstleistern zur Verfügung.
Das Geldwäschegesetz (GwG) erfährt kontinuierlich Veränderungen. Es ist durch die diversen Novellierungen und Anpassungen nicht übersichtlicher geworden, sondern wirft in seiner Anwendung viele Fragen auf.
Um den unabhängigen Finanzberater bei der Umsetzung der Pflichten aus dem GwG eine praxisorientierte Hilfestellung zu geben, haben die Vermittlerverbände VOTUM und AfW schon im Jahr 2021 gemeinsam Umsetzungstipps erarbeitet. In Zusammenarbeit mit dem GwG-Spezialisten Andreas Sutter (disphere interactive) haben die Verbände einen Leitfaden entwickelt, der insbesondere Formulare, Arbeitshilfen und eine umfangreiche FAQ-Liste für die praktische Umsetzung umfasst. Dieser richtet sich an alle unabhängigen Finanzanlagen- und Versicherungsvermittler in Deutschland, die unter das Geldwäschegesetz fallen.
In die Überarbeitung sind die aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen in der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung eingeflossen. Die Gespräche mit den Aufsichtsbehörden haben ebenso ihren Niederschlag gefunden wie die vielen Gespräche mit den Verpflichteten zu Praxisfragen in der GwG-Umsetzung. Besondere Berücksichtigung fand die Tatsache, dass viele Finanzberater mit Untervermittlern zusammenarbeiten. Die Dokumente wurden daher um diesen Bereich ergänzt. Martin Klein, geschäftsführender Vorstand bei VOTUM, betont:
Die Einhaltung des Geldwäschegesetzes betrifft alle Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler.
Die Vorgaben seien jedoch leider sehr komplex und bergen einige Fallstricke, die es zu beachten gelte. Genau da setzen VOTUM und AfW an: Die Verbände bieten echte Praxistipps und erleichtern mit diesen Hilfestellungen die Umsetzung im Vermittleralltag, erläutert Klein.
„Die Tendenz ist klar: Der Gesetzgeber und die Behörden machen bei dem Thema massiv Druck. Deutschland hat im europäischen Vergleich extrem Nachholbedarf. Die Kontrollen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben auch in unserer Branche nehmen zu. Schon aus diesem Grund ist eine Befassung mit dem Thema dringend geboten“, so Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW.
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