MVP als Schaltzentrale: Inveda integriert Make.com in IMA+
Das Softwarehaus Inveda.net GmbH integriert die Plattform Make.com in sein Maklerverwaltungsprogramm IMA+. Damit rückt das MVP stärker in Richtung Prozesssteuerung und KI-gestützte Automatisierung.
MVP wird zur Prozessplattform
Das Leipziger Softwarehaus Inveda.net GmbH erweitert sein Maklerverwaltungsprogramm IMA+ um eine Schnittstelle zur Automatisierungsplattform Make.com. Damit entwickelt sich das MVP zunehmend von einem reinen Verwaltungssystem zu einer zentralen Steuerungsinstanz für Prozesse im Maklerbüro.
IMA+ bündelt bereits heute Kunden- und Vertragsdaten, integriert Vergleichsrechner sowie digitale Abschlussstrecken und nutzt etablierte Standards wie BiPRO für den Datenaustausch. Durch die neue Anbindung kommt nun eine zusätzliche Ebene hinzu, die es ermöglicht, Prozesse systemübergreifend zu automatisieren und flexibel zu orchestrieren.
Automatisierung ohne technische Hürden
Die Integration setzt auf eine visuelle Steuerung von Workflows. Makler können definieren, wie Daten zwischen IMA+ und externen Anwendungen fließen – ohne Programmierung. Damit werden manuelle Zwischenschritte reduziert und Abläufe durchgängig digitalisiert.
Der Ansatz passt zu einer Entwicklung, die sich im Maklermarkt zunehmend abzeichnet: Nicht einzelne Tools stehen im Mittelpunkt, sondern deren Verknüpfung. Bereits in anderen Projekten zeigt sich, dass Maklerverwaltungsprogramme immer stärker zur zentralen Infrastruktur für digitale Prozesse werden.
KI-Anwendungen als nächster Schritt
Ein praktisches Beispiel ist die Integration KI-gestützter Telefonie, etwa über Fonio. Eingehende Anrufe können automatisiert angenommen, strukturiert verarbeitet und direkt im MVP dokumentiert werden.
Damit knüpft die Entwicklung an aktuelle Diskussionen im Markt an. So zeigen Anwendungen aus der KI-Telefonie, dass der Mehrwert weniger in einzelnen Features liegt als in der Einbindung in bestehende Prozesse. Auch andere Anbieter integrieren KI-Funktionen zunehmend direkt in ihre Systeme, etwa in Form von Chatbots oder automatisierten Beratungsunterstützungen.
Kommunikation wird automatisiert – und personalisiert
Neben der Telefonie lassen sich auch Kommunikationsprozesse automatisieren. Vertragsbezogene Informationen können genutzt werden, um automatisiert personalisierte Nachrichten auszulösen – etwa nach Abschlüssen, bei Fristen oder zu wiederkehrenden Anlässen.
Der Effekt ist zweifach: Routineaufgaben entfallen, gleichzeitig steigt die Konsistenz der Kommunikation. Prozesse laufen standardisiert ab, bleiben aber individuell adressiert.
Skalierung ohne steigende Komplexität
Mit der Kombination aus MVP und Automatisierungsplattform entsteht eine skalierbare Struktur. Wachsende Bestände und steigende Kommunikationsvolumina lassen sich abbilden, ohne dass der manuelle Aufwand proportional zunimmt.
Diese Entwicklung zahlt auf ein zentrales Thema im Maklermarkt ein: die Frage, welche Rolle das MVP künftig spielt. Denn je stärker Prozesse, Daten und Kommunikation dort zusammenlaufen, desto mehr wird es zum strategischen Kernsystem.
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