VHV Allgemeine verbessert Combined Ratio – auch im Kfz-Geschäft
Die VHV Allgemeine Versicherung AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Profitabilität weiter gesteigert. Besonders im Kfz-Geschäft zeigt sich eine Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote – trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen.
Die VHV Allgemeine Versicherung AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Ertragskraft weiter ausgebaut und zentrale Kennzahlen verbessert. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 11,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, womit erstmals die Marke von drei Milliarden Euro überschritten wurde. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das Kfz-Geschäft, das innerhalb des Konzerns die größte Sparte darstellt. Hier legten die Bruttobeitragseinnahmen um 15,5 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig gelang es dem Versicherer, die Profitabilität weiter zu stabilisieren.
Dr. Sebastian Reddemann, Vorstandssprecher der VHV Allgemeine Versicherung AG, beschreibt die Ausgangslage: „Die Rahmenbedingungen in unseren Kerngeschäftsfeldern Bau und Kfz blieben auch in 2025 anspruchsvoll – geprägt von weiterhin hohen Schadenkosten, insbesondere im Kfz-Bereich, sowie einem intensiven Wettbewerb.“ Dennoch sei es gelungen, die Ertragslage gezielt zu verbessern: „Die Combined Ratio der VHV Allgemeine haben wir von 95,0 auf 94,2 Prozent verbessert.“
Besonders im Kfz-Segment zeigt sich die Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen. Dr. Sebastian Reddemann, Vorstandssprecher der VHV Allgemeine Versicherung AG, führt aus: „Mit einer Combined Ratio von 95,9 Prozent nach 97,8 Prozent im Vorjahr ist uns eine weitere Ergebnisverbesserung gelungen.“ Die Entwicklung sei insbesondere auf Anpassungen in der Tarifierung, eine gezielte Steuerung des Bestands sowie Verbesserungen im Schadenmanagement und ein konsequentes Kostenmanagement zurückzuführen.
Insgesamt stieg das operative Ergebnis der VHV Allgemeine Versicherung AG um 11,2 Prozent auf 264,9 Millionen Euro. Nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung belief sich der Jahresüberschuss auf 218,9 Millionen Euro. Auch die Solvency-II-Bedeckungsquote lag mit 239,9 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Eingebettet ist die Entwicklung in den Gesamtkontext der VHV Gruppe, die im Geschäftsjahr 2025 ihren Wachstumskurs fortgesetzt hat. Die stabile wirtschaftliche Basis ermöglicht es dem Konzern, parallel zur Ergebnisverbesserung gezielt in technologische Weiterentwicklungen und die Integration neuer Prozesse zu investieren.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Modernisierung der Systemlandschaft und dem Ausbau datengetriebener Steuerungsinstrumente. Ziel ist es, Effizienzpotenziale weiter zu erschließen und die operative Steuerung insbesondere in schadenanfälligen Sparten wie Kfz weiter zu verbessern.
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