Vorstandsvorsitzender der ARAG SE: Dr. Renko DirksenVorstandsvorsitzender der ARAG SE: Dr. Renko DirksenARAG SE

ARAG überschreitet Drei-Milliarden-Marke fünf Jahre früher als geplant

Veröffentlichung: 20.05.2026, 11:05 Uhr - Lesezeit 5 Minuten

Die ARAG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Beitragseinnahmen erneut deutlich gesteigert und erstmals die Marke von drei Milliarden Euro überschritten. Wachstumstreiber bleiben vor allem die Kranken- und Rechtsschutzversicherung. Auch im ersten Quartal 2026 setzt der Konzern seinen Expansionskurs fort.

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Die ARAG hat ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2025 fortgesetzt und dabei eine wichtige Konzernmarke früher erreicht als ursprünglich geplant. Wie der Versicherer mitteilte, stiegen die gebuchten Bruttobeiträge auf 3,16 Milliarden Euro – ein Plus von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit überschritt die ARAG die angepeilte Drei-Milliarden-Grenze nach eigenen Angaben fünf Jahre früher als vorgesehen. „Die ARAG hat im vergangenen Geschäftsjahr eine souveräne Performance gezeigt. Das Unternehmen ist erneut kräftig gewachsen und hat seine Ergebnisse weiter verbessert“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Renko Dirksen bei der Bilanzvorlage des Konzerns.

Kranken- und Rechtsschutzgeschäft bleiben Wachstumstreiber

Besonders stark entwickelte sich erneut das Krankenversicherungsgeschäft. Die Beitragseinnahmen der ARAG Krankenversicherung legten 2025 um 18,4 Prozent auf 886,3 Millionen Euro zu. Auch das Rechtsschutzsegment als größte Sparte des Konzerns verzeichnete mit einem Plus von 11,5 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro erneut kräftiges Wachstum. Im deutschen Markt stiegen die Beitragseinnahmen insgesamt um 13 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Das internationale Geschäft entwickelte sich ebenfalls dynamisch und erreichte mit 1,41 Milliarden Euro ein Wachstum von 13,5 Prozent. Ende 2025 verwaltete die Gruppe insgesamt 14 Millionen Verträge.
Auch das Kompositsegment wuchs nach Unternehmensangaben deutlich. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich hier um 10,9 Prozent auf insgesamt 430 Millionen Euro.

Combined Ratio verbessert

Neben dem Beitragswachstum konnte die ARAG auch ihre Schaden-Kosten-Situation verbessern. Die Combined Ratio sank von 90,6 Prozent auf 89,4 Prozent. Während die Leistungen für Versicherungsfälle auf mehr als 1,6 Milliarden Euro stiegen, blieb die Schadenquote mit 54,6 Prozent stabil. Gleichzeitig reduzierte sich die Kostenquote von 35,9 Prozent auf 34,8 Prozent.
Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich nach dem Rückgang im Vorjahr von 96 Millionen Euro auf rund 105 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von 141 Millionen Euro auf knapp 150 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 88,7 Millionen Euro.

Wachstum setzt sich 2026 fort

Auch der Start ins laufende Geschäftsjahr verlief für den Konzern positiv. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Beitragseinnahmen um zehn Prozent auf 956 Millionen Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das Krankenversicherungsgeschäft mit einem Plus von 15 Prozent. Das deutsche Rechtsschutzgeschäft legte um zwölf Prozent zu.
„Wirtschaftlicher Erfolg ist für die ARAG kein Grund für eine ruhigere Gangart“, sagte Vorstandschef Dirksen. „Unser robustes Geschäftsmodell, unsere Innovationskraft, eine starke Marktposition und ein erstklassiges Team bilden die Grundlage für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der ARAG.“

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