Hannoversche wächst in Biometrie und stärkt Marktposition in der Risikolebensversicherung

Veröffentlichung: 17.04.2026, 06:04 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Die Hannoversche Lebensversicherung AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Kerngeschäft weiter ausgebaut. Wachstumstreiber bleiben Risikoleben sowie Absicherung gegen Invalidität.

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Frank Hilbert, Vorstandssprecher der Hannoversche Lebensversicherung AGFrank Hilbert, Vorstandssprecher der Hannoversche Lebensversicherung AGHannoversche Lebensversicherung / VHV-Gruppe

Die Hannoversche Lebensversicherung AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Position im Bereich Biometrie weiter gefestigt und das Kerngeschäft ausgebaut. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen insgesamt um 2,0 Prozent auf 1.035,4 Millionen Euro, während der Beitrag aus laufenden Prämien um 0,8 Prozent auf 801,6 Millionen Euro zulegte. Auch die Vertragszahl erhöhte sich leicht auf 1,15 Millionen.

Frank Hilbert, Vorstandssprecher der Hannoversche Lebensversicherung AG, ordnet die Entwicklung ein: „Unseren strategischen Kurs als Biometrie-Multikanalversicherer haben wir auch in 2025 erfolgreich fortgesetzt und konnten sowohl in Bezug auf den gebuchten Bruttobeitrag als auch die Vertragszahl weiter wachsen.“ Besonders im Bereich der Risikolebensversicherung habe das Unternehmen seine Position weiter ausgebaut.

Ein zentraler Wachstumstreiber bleibt die Absicherung biometrischer Risiken. Frank Hilbert, Vorstandssprecher der Hannoversche Lebensversicherung AG, betont: „Bei der Risikolebensversicherung konnte die Hannoversche ihre marktführende Position weiter festigen.“ Auch im Bereich der Invaliditätsabsicherung verzeichnete der Versicherer weiteres Wachstum, insbesondere in der Berufsunfähigkeits- und der Grundfähigkeitsversicherung.

Im Neugeschäft mit den zentralen Produktarten Risikoleben und Invalidität wurde ein Zuwachs von 0,9 Prozent auf 51,5 Millionen Euro erzielt. Insgesamt stieg der Neugeschäftsbeitrag auf 83,4 Millionen Euro. Parallel dazu entwickelte sich auch die Ertragslage stabil: Der Rohüberschuss nach Steuern erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 419,1 Millionen Euro.

Die finanzielle Stabilität bleibt dabei ein prägender Faktor. Die Solvency-II-Bedeckungsquote lag bei 589,3 Prozent und unterstreicht die Kapitalstärke des Unternehmens. Diese bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung im Kerngeschäft und die Positionierung im Wettbewerb.

Eingebettet ist die Entwicklung in die Gesamtstrategie der VHV Gruppe, die ihre Aktivitäten weiterhin auf die strategischen Geschäftsfelder Bau, Kfz und Biometrie ausrichtet. Innerhalb dieses Rahmens übernimmt die Hannoversche die Rolle des Spezialisten für biometrische Risiken und adressiert sowohl den Maklermarkt als auch weitere Vertriebskanäle.

Parallel zur Geschäftsentwicklung setzt die Gruppe verstärkt auf technologische Weiterentwicklung. Dazu zählen Investitionen in moderne Systemlandschaften sowie der Ausbau datenbasierter Prozesse. Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz soll künftig stärker in die Produktentwicklung und Bestandssteuerung integriert werden, um Effizienzpotenziale zu heben und die Kundenbetreuung weiterzuentwickeln.

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