Generali bündelt Assistance- und Employee-Benefits-Geschäft unter neuer Marke Redion
Generali stellt ihre globale Care-Plattform neu auf: Unter der Marke „Redion“ bündelt der Konzern künftig die Aktivitäten von Europ Assistance und Generali Employee Benefits. Die Plattform soll weltweit insbesondere bei Assistance-, Reise- und Employee-Benefits-Lösungen wachsen – mit starker Fokussierung auf KI und digitale Services.
Die Generali Gruppe bündelt ihre weltweiten Assistance- und Employee-Benefits-Aktivitäten künftig unter einer neuen Marke. Wie der Konzern mitteilte, firmieren Europ Assistance und Generali Employee Benefits (GEB) künftig gemeinsam unter dem Namen „Redion“.
Die Plattform agierte bereits seit mehreren Jahren innerhalb des Generali-Care-Bereichs als integrierte Einheit. Mit der neuen Marke soll diese Struktur nun auch nach außen sichtbarer werden.
Nach Angaben des Unternehmens beschäftigt Redion mehr als 12.000 Mitarbeitende, ist in über 190 Ländern aktiv und erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein Geschäftsvolumen von 5,8 Milliarden Euro. Nach der Übernahme des Swiss Life Network Anfang 2026 sieht sich Generali damit als weltweite Nummer eins im Bereich Employee Benefits sowie als Nummer zwei im Assistance- und Reiseversicherungsgeschäft.
Assistance, Reise und Employee Benefits unter einem Dach
Redion soll künftig insbesondere:
- Reiseversicherungen,
- medizinische und Notfall-Assistance,
- Gesundheits- und Mobilitätslösungen,
- Employee-Benefits-Angebote,
- sowie globale Embedded-Insurance-Programme bündeln.
Zu den Zielgruppen zählen multinationale Unternehmen, Reiseanbieter, Finanzinstitute sowie deren Endkunden.
Die operative Führung übernimmt Antoine Parisi, bislang CEO des Generali CARE Hub. Er wird Redion als Group CEO leiten. „Redion steht für den Anspruch unserer Teams, Kundinnen, Kunden und Partnern weltweit ein erweitertes, integriertes und technologiegestütztes Angebot bereitzustellen“, sagt Parisi.
KI und Datenstrategie als Wachstumstreiber
Ein zentraler Bestandteil der neuen Plattformstrategie ist der Ausbau gemeinsamer Technologie- und Datenstrukturen. Generali will unter Redion verstärkt auf künstliche Intelligenz und digitale Prozesse setzen. „Eine Marke bedeutet eine Datenstrategie, gebündelte Investitionen in KI und einen einheitlich hohen Standard auf unserer Technologieplattform“, erklärt Parisi. Dabei betont der Konzern zugleich, dass KI vor allem unterstützend eingesetzt werden soll – etwa bei medizinischer Assistance oder Schadenprozessen. „In jeder kritischen Situation – von der medizinischen Rückholung bis zur Verletzung am Arbeitsplatz – unterstützt KI menschliche Entscheidungen; sie ersetzt sie nicht“, so Parisi weiter.
Generali setzt auf integrierte Care-Plattform
Für Generali ist Redion Teil der Konzernstrategie „Lifetime Partner 27: Driving Excellence“. Der Versicherer will insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Assistance und Prävention weiter wachsen. „Redion ist Ausdruck dessen, was Generali Care bereits geworden ist: eine globale, integrierte Plattform, die speziell dafür entwickelt wurde, umfassende Fürsorge in allen Bereichen des Lebens der Menschen zu bieten“, sagt Giulio Terzariol, Group Deputy CEO der Generali.
Auch Jean-Laurent Granier, CEO der Generali France & Global Business Activities und Chairman von Redion, verweist auf die strategische Bedeutung der Plattform: „Die Qualität, die globale Reichweite und die echte Tiefe der Expertise – das ist bereits gelebte Realität und wird von unseren Partnern und Kunden jeden Tag erlebt.“
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