Das deutsche Rentensystem ist nicht zu retten
Veröffentlichung: 09.11.2021, 05:11 Uhr - Lesezeit 4 Minuten
Ein Beitrag von Norman Argubi, Vorstand der finanz-center AG:
Nach aktuellen Schätzungen steigen die Renten im Sommer 2022 um 5,2 Prozent in Westdeutschland und um 5,9 Prozent in Ostdeutschland. Auch 2023 werden die Bezüge voraussichtlich noch mal um etwa 5 Prozent erhöht. Was Grund zur Freude für viele Rentner ist, versetzt Ökonomen und junge Arbeitnehmer in Sorge: Wer soll das bezahlen und wie lange wird das deutsche Rentensystem in dieser Form noch bestehen können?
Ein Beitrag von Norman Argubi, Vorstand der finanz-center AG:
Themen:
LESEN SIE AUCH
Fürs Alter
Das Konzept der Bürgerrente stößt auf breite Zustimmung
Bei der Entscheidung für eine private Altersvorsorge ist den Deutschen vor allem Sicherheit wichtig. So stößt das Konzept der Bürgerrente mit seinen leicht verständlichen Fördermöglichkeiten durch den Staat auf breite Zustimmung, besonders bei der jüngeren Generation.
Finanzen
Provisionsverbot hätte mittelfristig massive Altersarmut zur Folge
Sollte sich ein EU-weites Provisionsverbot durchsetzen, wäre den Verbrauchern ein Bärendienst erwiesen. Denn notwendige Vorsorgeberatung würde aus Sparsamkeitsgründen weniger stattfinden und mit zeitlichem Abstand in Form von Altersarmut den Verbrauchern auf die Füße fallen.
Finanzen
Der Feind des finanziellen Wohlstands im Alter
Unabhängig davon, wie weit das Einkommen auch steigt, erhöhen sich in der Regel auch die Ausgaben. Ohne vorausschauende Finanzplanung zeigen sich die gravierenden Folgen aber erst, wenn es zu spät ist: mit dem Renteneintritt. Oftmals geht es dann um eine Finanzlücke von mehreren Tausend Euro.
Finanzen
Lindner gibt Startschuss für Generationenkapital
Die Ampel-Koalition will mit ihrer nächsten Rentenreform Neuland betreten und hat einen ersten Baustein vorgestellt: das Generationenkapital. Ziel ist es, mit einem noch aufzubauenden Kapitalstock aus öffentlichen Mitteln Beitrags- und Steuerzahler zu entlasten.
Unsere Themen im Überblick
Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus zentralen Bereichen der Branche.
Themenwelt
Praxisnahe Beiträge zu zentralen Themen rund um Vorsorge, Sicherheit und Alltag.
Wirtschaft
Analysen, Meldungen und Hintergründe zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen.
Management
Strategien, Tools und Trends für erfolgreiche Unternehmensführung.
Recht
Wichtige Urteile, Gesetzesänderungen und rechtliche Hintergründe im Überblick.
Finanzen
Neuigkeiten zu Märkten, Unternehmen und Produkten aus der Finanzwelt.
Assekuranz
Aktuelle Entwicklungen, Produkte und Unternehmensnews aus der Versicherungsbranche.
Finanzen
Norwegens Staatsfonds: Vom Ölgeld zum Billionenvermögen – und zum Vorbild für Deutschland?
Norwegens Staatsfonds ist eine der größten Erfolgsgeschichten staatlicher Kapitalanlage – und für deutsche Politiker seit Jahren ein Vorbild. Doch Fondschef Nicolai Tangen warnt vor wachsenden Risiken an den Märkten.
Finanzen
KI beim Geld? 70 Prozent der Deutschen sagen Nein
Künstliche Intelligenz wird für viele Menschen zur Alltagstechnologie. Beim eigenen Geld stößt die Offenheit jedoch an Grenzen: Obwohl inzwischen mehr als jeder Zweite KI-Anwendungen genutzt hat, lehnen 70 Prozent ihren Einsatz für Überweisungen, Geldanlagen oder Finanzberatung ab. Die Postbank Digitalstudie 2026 zeigt allerdings auch, dass sich bei jüngeren Nutzern bereits ein anderes Verhältnis zu KI und Finanzentscheidungen entwickelt.
Finanzen
Bis zu sieben Millionen Muslime: Wie lange bleibt Islamic Finance in Deutschland eine Nische?
Islamic Finance bleibt in Deutschland trotz einer potenziell großen Zielgruppe ein Randmarkt. Nur wenige Banken bieten Finanzierungen und Anlageprodukte an, die islamethischen Kriterien entsprechen. Ein neues Forschungsprojekt will nun klären, ob mangelnde Nachfrage, regulatorische Hürden oder fehlende institutionelle Strukturen die Entwicklung bremsen.
Finanzen
Hohe Staatsschulden könnten die Regeln für Anleger verändern
Die Staatsschulden der Industrieländer steigen – und damit die Frage, wie diese Last langfristig tragfähig bleibt. Die apoBank hält weder harte Sparprogramme noch Staatspleiten oder Hyperinflation für wahrscheinlich. Stattdessen könnte ein Mechanismus zurückkehren, der schon nach dem Zweiten Weltkrieg beim Schuldenabbau half. Für Sparer und Anleger hätte das erhebliche Folgen.
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.

















