germanBroker.net und CHARTA: Aktionäre geben grünes Licht für Fusion
Der Zusammenschluss von germanBroker.net und CHARTA nimmt konkrete Formen an. Mit der Zustimmung beider Hauptversammlungen ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur gemeinsamen Organisation erreicht. Die Fusion soll die Digitalisierung vorantreiben und die Position der beiden maklereigenen Unternehmen im technologischen Wettbewerb stärken.
Die Hauptversammlungen der germanBroker.net AG (gBnet) und der CHARTA Börse für Versicherungen AG haben der geplanten Verschmelzung beider Unternehmen mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur gemeinsamen Organisation erfolgt. Die Verschmelzung soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 wirksam werden.
Bereits zuvor hatten beide Unternehmen ihre strategische Zusammenarbeit ausgebaut und den geplanten Zusammenschluss angekündigt. Mit der Zustimmung der Aktionäre ist nun ein weiterer Meilenstein erreicht. (Zum Hintergrund: In unserem Archivbeitrag „Strategische Allianz: germanBroker.net und CHARTA bündeln Kräfte“ haben wir die Pläne des Zusammenschlusses bereits vorgestellt.)
Digitalisierung als gemeinsamer Wachstumstreiber
Nach Angaben beider Unternehmen soll die Fusion vor allem dazu beitragen, den technologischen Wandel gemeinsam zu gestalten und die Digitalisierung für die angeschlossenen Versicherungsmakler weiter auszubauen. „Vor über drei Jahrzehnten war ich an der Gründung der CHARTA selbst beteiligt. Mit der Zustimmung unserer Aktionäre zur Fusion schließt sich daher für mich ein Lebensarbeitskreis. Gleichzeitig eröffnet sich eine neue unternehmerische Perspektive, auf die wir uns freuen dürfen“, sagt Hartmut Goebel, Vorstand der germanBroker.net AG. Auch CHARTA-Vorstand Ulrich Neumann sieht im Zusammenschluss neue Entwicklungsmöglichkeiten: „Beide Unternehmen verbindet seit jeher eine gemeinsame Wertekultur. Die Verschmelzung eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten und stärkt unsere Position als verlässlicher Partner am Markt.“
Standorte und Arbeitsplätze bleiben erhalten
Nach Angaben der Unternehmen sollen sowohl die Standorte in Hagen und Düsseldorf als auch die bestehenden Arbeitsplätze erhalten bleiben. Gleichzeitig sollen die Kompetenzen und Unternehmenskulturen beider Organisationen zusammengeführt werden. Ziel sei es, den steigenden Anforderungen des Marktes künftig gemeinsam zu begegnen und das Dienstleistungsangebot für unabhängige Versicherungsmakler weiter auszubauen.
Themen:
LESEN SIE AUCH
Wie Digitalisierung bereits heute im Makleralltag wirkt
Insurgo und germanBroker.net: Kooperation bringt neue Schnittstelle für Versicherungsmakler
vfm wächst um 42 Prozent – und setzt weiter auf Unabhängigkeit
Hans John Versicherungsmakler übernimmt CoNav Consulting
Unsere Themen im Überblick
Themenwelt
Wirtschaft
Management
Recht
Finanzen
Assekuranz
KRAVAG wächst trotz schwieriger Rahmenbedingungen
„Vertrauen bleibt menschlich“: Wo KI im Maklergeschäft an ihre Grenzen stößt
Provinzial vereinheitlicht Dokumentenmanagement über mehrere Versicherungsmarken
„KI muss Ballast abnehmen“: Wie die MoIn Group Maklerhäuser produktiver machen will
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.















