myLife steigert Beitragseinnahmen deutlich und baut Fondsvolumen aus
Die myLife Lebensversicherung AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Beitragseinnahmen deutlich gesteigert. Wachstumstreiber bleiben fondsgebundene Produkte sowie das Nettogeschäft.
Starkes Wachstum bei Beiträgen und Kapitalanlagen
Die myLife Lebensversicherung AG hat für das Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Wachstum ausgewiesen. Die Gesamtbeitragseinnahmen stiegen um 28,0 Prozent auf 500,3 Millionen Euro, nachdem sie im Vorjahr noch bei 390,9 Millionen Euro lagen.
Parallel dazu entwickelte sich das fondsgebundene Geschäft weiter dynamisch. Die Kapitalanlagen in diesem Segment erhöhten sich auf 2,88 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,37 Milliarden Euro). Insgesamt erreichte der Versicherungsbestand zum Jahresende erstmals ein Volumen von rund 3,26 Milliarden Euro.
Nettogeschäft bleibt stabil
Im strategischen Kerngeschäft mit Nettoversicherungen konnte das Unternehmen die Kosten- und Stornoquoten auf einem niedrigen Niveau halten. Die Stornoquote nach Anzahl sank leicht auf 2,6 Prozent, während sie gemessen am statistischen Jahresbeitrag geringfügig auf 1,4 Prozent anstieg. Gleichzeitig blieb die Abschlusskostenquote mit 0,2 Prozent stabil, die Verwaltungskostenquote lag unverändert bei 1,5 Prozent.
Jens Arndt, Vorstandsvorsitzender der myLife Lebensversicherung AG, ordnet die Entwicklung ein: „Wir konzentrieren uns seit Jahren auf flexible, transparente und kostenoptimierte Vorsorge- und Investmentlösungen und blicken nach 2024 erneut auf das erfolgreichste Geschäftsjahr.“ Zugleich verweist er auf die Rolle von Kunden und Vertriebspartnern: „Wir sind dankbar für das Vertrauen und die Treue, die wir von unseren Kunden und Vertriebspartnern erhalten.“
Ausblick: Volatiles Umfeld und Fokus auf Strategieumsetzung
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die myLife Lebensversicherung AG ein anspruchsvolleres Umfeld. Geopolitische Unsicherheiten, mögliche wirtschaftliche Stagnation in Deutschland sowie ein volatileres Kapitalmarktumfeld könnten das Geschäft beeinflussen. Zudem rechnet das Unternehmen mit einer Abschwächung im zuletzt stark gewachsenen Einmalbeitragsgeschäft. Jens Arndt betont dennoch die strategische Kontinuität: „Wir werden unsere erfolgreiche Netto-Strategie fortsetzen, welche aufgrund ihrer flexiblen, kostengünstigen und transparenten Produkte gerade in Zeiten hoher Veränderungsgeschwindigkeit Vorteile aufweist.“ Parallel sollen digitale Services ausgebaut, neue Vertriebskanäle erschlossen und Produktinnovationen vorangetrieben werden. Für die Beitragseinnahmen wird ein leicht niedrigeres Niveau erwartet, während Ergebnis und Kapitalausstattung stabil bleiben sollen.
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