Der Münchener Verein intensiviert seine Digitalstrategie und hat sich als „Provider“ dem BiPRO-Hub angeschlossen. Damit will der Versicherer seine digitale Anschlussfähigkeit stärken und setzt auf den branchenweiten Standard für Daten- und Dokumentenaustausch.
Der Münchener Verein, seit vielen Jahren aktives Mitglied im Brancheninstitut für Prozessoptimierung e.V. (BiPRO), geht den nächsten Schritt in seiner Digitalstrategie: Der in München ansässige Versicherer ist dem BiPRO-Hub beigetreten. Die zentrale Plattform ermöglicht es, Versicherungsdaten und -dokumente in einem einheitlichen Format über standardisierte Schnittstellen zu übertragen – und so digitale Prozesse zwischen Versicherern, Vermittlern und Dienstleistern deutlich zu vereinfachen.
Zentrale Datendrehscheibe für die Branche
Als gemeinsames, neutrales Netzwerk unter dem Dach des BiPRO e.V. bündelt der BiPRO-Hub führende Marktteilnehmer, darunter Versicherer, Finanzdienstleister und Vermittler. Ziel ist es, die Vielzahl individueller Datenschnittstellen durch einheitliche Standards zu ersetzen und damit Integration, Wartung und Austausch erheblich zu erleichtern.
Mittlerweile umfasst die Hub-Community 23 Marktpartner, die den Hub kontinuierlich weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen derzeit die beiden Servicebereiche „Übermittlung von Bestandsinformationen“ und „RNext Schaden“, der eine einheitliche Kommunikation rund um den Schadenfall ermöglicht. Der Vorteil: Alle beteiligten Partner können Informationen, Dokumente und Prozesse nahtlos in ihre digitalen Arbeitsabläufe integrieren. Das steigert die Effizienz, senkt Kosten und fördert die Akzeptanz der BiPRO-Standards im gesamten Markt.
Digitalisierung mit System und Skaleneffekt
„Der Beitritt zum BiPRO-Hub ist ein wichtiger Teil unserer Digitalisierungsstrategie. Er schafft für unsere Vertriebspartner mehr Effizienz und Zeitersparnis durch optimierte Prozesse und standardisierten Datenaustausch und hilft ihnen, ihre Kundenbeziehungen weiter zu stärken“, erklärt Dr. Rainer Reitzler, Vorstandsvorsitzender des Münchener Verein.
Auch aus technologischer Sicht ist der Schritt zukunftsweisend: „Investitionen in Branchenstandards wie BiPRO in Verbindung mit dem BiPRO-Hub als zentrale Datendrehscheibe erhöhen die Wertschöpfung unserer IT-Investitionen, da sie entsprechend skalieren und in der Breite eingesetzt werden“, ergänzt Peter Bauer, CIO des Münchener Verein.
Digitaler Schulterschluss für die Branche
Mit der Entscheidung stärkt der Münchener Verein nicht nur seine eigene digitale Infrastruktur, sondern leistet auch einen Beitrag zur branchenweiten Prozessharmonisierung. Der BiPRO-Hub gilt als ein zentraler Baustein für die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft, da er Insellösungen überflüssig macht und einen einheitlichen, sicheren Datenaustausch zwischen allen Marktpartnern ermöglicht. „Mit dem Beitritt zum BiPRO-Hub gestalten wir die digitale Transformation für uns und die Branche aktiv mit“, so Reitzler.
Themen:
LESEN SIE AUCH
BiPRO-Hub wächst rasant: Über eine Million Service-Abrufe in 30 Tagen
EU-Kommission hält an FIDA-Verordnung fest – Open Finance bleibt auf der Agenda
AXA und Trustlog kooperieren bei digitaler Bürgschaftsabwicklung
„KI wird zum strategischen Partner im Vertrieb“
Unsere Themen im Überblick
Themenwelt
Wirtschaft
Management
Recht
Finanzen
Assekuranz
Biometrie 2.0: Worauf Banken achten müssen
KI & Bewertungen: So sichern KMU ihre Sichtbarkeit in einer neuen Suchrealität
Project Atlas von OpenAI: Wie ChatGPT zum strukturierten Arbeitsraum wird
„Unsere KI ersetzt keine Vermittler – sie verschafft ihnen Zeit für das, was wirklich zählt“
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.













