Deutscher bAV-Preis 2025 gestartet

Der Deutsche bAV-Preis geht in die nächste Runde. Unternehmen können sich ab sofort mit innovativen Konzepten der betrieblichen Altersversorgung bewerben. Gesucht werden Projekte, die zeigen, wie moderne bAV in Zeiten von Fachkräftemangel und wirtschaftlichem Druck zukunftsfähig gestaltet werden kann.

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Die Bewerbungs-Phase für den Deutschen bAV-Preis ist eingeläutet (Symbolbild).Die Bewerbungs-Phase für den Deutschen bAV-Preis ist eingeläutet (Symbolbild).DALL-E

Der Deutsche bAV-Preis startet in seine dreizehnte Auflage. Vom 20. Oktober bis 12. Dezember 2025 können Unternehmen unter www.deutscher-bav-preis.de ihre Projekte für die betriebliche Altersversorgung einreichen. Prämiert werden Lösungen in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration sowie Kommunikation. Die Preisverleihung findet am 17. März 2026 im Rahmen des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

Seit seiner Einführung im Jahr 2013 hat sich der Wettbewerb zu einem festen Bestandteil der bAV-Landschaft entwickelt. Ziel ist es, Best-Practice-Beispiele sichtbar zu machen und den Austausch über erfolgreiche Vorsorgemodelle zu fördern. „In einem weiterhin angespannten Arbeitsmarkt ist eine attraktive bAV ein entscheidender Faktor, um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden“, betont Dr. Thomas Jasper, Westeuropa-Chef der bAV-Beratung bei WTW. „Die ausgezeichneten Projekte beweisen, dass sich betriebliche Altersversorgung auch unter wirtschaftlich herausfordernden Bedingungen innovativ, effizient und werthaltig gestalten lässt.“ Auch Jurymitglied Georg Thurnes, Geschäftsführer von ThurnesbAV, unterstreicht die gesellschaftliche Dimension:

„Die betriebliche Altersversorgung hat längst über das Unternehmen hinaus eine gesellschaftliche Bedeutung. Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten den Zugang zu guter Vorsorge erleichtern, leisten damit einen wichtigen Beitrag, die ergänzende Altersabsicherung in Deutschland weiter zu stärken.“

Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: an Großunternehmen sowie an kleine und mittlere Unternehmen. Die Jury setzt sich aus Praktiker*innen namhafter Unternehmen wie Airbus, Deutsche Bank, August Storck, Traton oder SICK zusammen. Bewertet werden die Bewerbungen nach den Kriterien Hauptmotiv und Umsetzung, Innovationsgrad, strategische Einbindung und Verbesserungsgrad. Im Vorjahr überzeugte die Deutsche Bank AG in der Kategorie „Großunternehmen“ mit dem ersten Sozialpartnermodell der Bankenbranche. In der Kategorie „KMU“ ging der erste Platz an die Lauterbach Gruppe, die eine neuartige Kombination aus Altersvorsorgekapital, Rentenanwartschaften und Wertkonten entwickelte.

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis von MCC und WTW. Unterstützt wird er von zahlreichen Organisationen und Partnern, darunter BDA, BDI, DIA, ddn, sowie Unternehmen wie Adesso, Allianz, AXA, BVV, Caceis, Ergo, Fidelity International und Metzler Pension Management.

Dr. Jasper zieht eine positive Zwischenbilanz: „Das große Interesse und die stetig steigenden Bewerberzahlen zeigen, dass sich der Preis fest im Markt etabliert hat. Immer mehr Arbeitgeber verstehen ihre bAV als strategisches Instrument, um Mitarbeitende zu binden und für die Zukunft abzusichern.“
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