Transfer von Kleinbeträgen mit dem Smartphone

Veröffentlichung: 29.06.2018, 05:06 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Jeder fünfte Bundesbürger findet es interessant, künftig die Peer-to-Peer-Bezahllösung zu nutzen oder setzt sie bereits ein. Dabei werden Kleinbeträge ohne Zeitverzögerung von einem Smartphone aufs andere transferiert. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Vor einem Jahr lag der Anteil mit 15 Prozent noch etwas niedriger. Allerdings können es sich 25 Prozent aktuell eher nicht vorstellen, einen solchen Dienst zu nutzen. Jeder Zweite (51 Prozent) lehnt es kategorisch ab.

Achim Berg, Bitkom-Präsident, dazu:

„ … Auch wenn uns in Deutschland das Bargeld sicher noch etliche Jahre erhalten bleibt, das Smartphone wird immer mehr die Rolle der Geldbörse übernehmen. Wir erleben gerade, wie sich unsere Finanz- und Bankenlandschaft und damit auch das Bezahlverhalten der Bürger grundlegend verändern.“

So sagt rund jeder Zweite (45 Prozent), Peer-to-Peer-Zahlungen erleichtern den Austausch von Kleinbeträgen mit Kollegen, Freunden oder der Familie. Und jeder Dritte (37 Prozent) hält sie sogar für eine Alternative zum Bargeld. Allerdings geben 8 von 10 Bundesbürgern (80 Prozent) an, dass ihnen keine Anbieter von solchen Peer-to-Peer-Bezahlsystemen bekannt sind. 64 Prozent beklagen, dass ihnen das Vertrauen in die Sicherheit der Anwendung fehlt.

Bislang muss für den Geldtransfer von Smartphone zu Smartphone noch eine spezielle App bzw. ein besonderer Dienst genutzt werden. Rund jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) wünscht sich einen einfacheren Weg – und würde gerne in seinem normalen Messenger eine entsprechende Transaktion auslösen können.

Bild: © Steidi / fotolia.com

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