Deutscher Scheidungsalltag in Echtzeit

Veröffentlichung: 22.07.2016, 14:07 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Wie viele denken gelegentlich an Trennung oder Scheidung? Wie viel Porzellan wird zerschlagen bei Streitereien? Und wie frequentiert sind eigentlich Eheberatungen? Scheidung.de, Deutschlands größter webbasierter Scheidungsservice, veröffentlicht jetzt in Echtzeit, wie es wirklich zugeht in Scheidungsdeutschland.

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Während der Hochzeit denkt niemand an Scheidung. Nach der Hochzeit umso mehr. Fast 50 Prozent der Eheleute machen sich häufiger Gedanken über die Option Trennung und Scheidung. Bei über 18 Millionen Ehen und Partnerschaften in Deutschland sind das eine Menge Trennungsgedanken. Jährlich leiten etwa 163.000 Paare die Scheidung ein.

Wenn beide Scheidungsprotagonisten es schaffen, ohne zu großen Streit sich auseinanderzudividieren, können sie sich einen Anwalt sparen. Ein Rechtsbeistand genügt dann für die Durchführung der Scheidung. Die kostet immer noch stolze 2.100 EUR im Durchschnitt.

Über 3 Millionen unterhaltsbedürftige Kinder und Jugendliche leben bei uns. Leider drücken sich zumeist die Väter um den Kindesunterhalt. Auch die Sorgerechtsklagen und die vielen Fälle häuslicher Gewalt zeigen, dass Scheidung ein ernstes und schwieriges Thema bleibt.

Haben die Scheidungswilligen alles einvernehmlich geregelt, können sie sich den Weg zum und die Besuche beim Anwalt sparen. Mithilfe der Online Scheidung kann alles digital über neue Technologien abgewickelt werden. Zum Schluss müssen beide zukünftigen Ex-Partner meistens noch persönlich vor dem Familienrichter erscheinen. Wie lange noch?

Bild: (1) © rubberball / fotolia.com  (1) © added life value

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