Kfz-Versicherung: ARAG zieht Schlussstrich
Das Kfz-Versicherungsgeschäft ist für ARAG beendet – mit klaren Konsequenzen für Kunden und Vertriebspartner.
Die ARAG SE verabschiedet sich nach Jahren des Rückzugs endgültig vom Kfz-Versicherungsgeschäft: Zum 31. Dezember 2025 werden alle noch bestehenden Kfz-Verträge gekündigt – betroffen sind rund 1.000 Verträge, das berichtete procontra-online. Bereits im Neugeschäft setzt das Unternehmen seit längerem auf eine Ventillösung über die Helvetia Versicherung, deren Kfz-Angebot die ARAG über Vermittlung unterstützt.
Laut Unternehmenssprecher sei der kleine Bestand anhand dieser Fakten nicht länger wirtschaftlich tragfähig. Eine Übertragung auf einen anderen Versicherer sei daher nicht sinnvoll. Zugleich unterstreicht ARAG ihren Fokus auf die Kernkompetenzen: Rechtsschutz-, Sport-, Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen bleiben im Zentrum der künftigen Aktivitäten. Die bisherige Zusammenarbeit mit Helvetia, über die ARAG weiterhin Produkte vermittelt – insbesondere Rechtsschutzpolicen –, bleibt bestehen – auch angesichts der Fusion von Helvetia mit Baloise.
Für Bestandkunden bedeutet die Entscheidung zwar die Kündigung ihrer Kfz-Versicherung, aber keine Leistungsunterbrechung im Anspruchsfall: Schäden sowie laufende Versicherungsfälle werden weiterhin bearbeitet und reguliert.
Die Änderung dürfte Konsequenzen für Vertriebspartner haben, die in der Vergangenheit Kfz‑Tarife der ARAG genutzt haben. Diese müssen nun auf alternative Angebote verweisen oder auf das Helvetia-Angebot umstellen, sofern sie bestehende Geschäftsbeziehungen halten wollen.
Als nächste Schritte sollten Vertriebspartner prüfen:
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Ob und wie bestehende Bestände übernommen oder in Partnerschaften integriert werden können.
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Welche Alternativen (z. B. Helvetia) für den Vertrieb zur Verfügung stehen.
Bestandskunden sollten zeitnah über Kündigung und alternative Versicherungsmöglichkeiten informiert werden.
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