Keine Angst vor Inflation

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Mit einer Inflationsrate von aktuell 7,6 Prozent steigen die Preise für Lebensmittel, Energie und auch Produktionsgüter stetig an. Diese Teuerungsrate ist der höchste Wert seit fast 50 Jahren, sodass viele Bürger*innen in Deutschland Angst haben, wie es weitergehen soll. Hinzu kommen verschiedene Krisen wie Kriege und die Energiefrage, die viele Menschen zudem verunsichern. Um ihre Einnahmen zu erhöhen, und so den steigenden Preisen entgegenzuwirken und auch für die Zukunft vorsorgen zu können, fragen sich daher viele, welche Möglichkeiten ihnen für ihr Geld noch bleiben. 

Anja Blodow erklärt, warum Immobilien auch heute noch attraktive Investitionen sind

Anja Blodow

Natürlich bedeutet eine Investition in Immobilien zuerst, dass ein erheblicher Betrag aufgebracht werden muss, um diese zu erwerben. Hierbei ist wichtig, langfristig zu denken und zu erkennen, dass nicht der Preis zum Beispiel einer Wohnung so entscheidend ist, sondern was sie an Miete abwirft im Verhältnis zum Kaufpreis, dass heißt die Rendite und wie sie sich im Wert entwickeln kann.

Statt nur kurzfristig auf die monatlichen Ergebnisse einer Immobilie zu sehen, ist es sinnvoll, die Eigenkapitalrendite im Auge zu behalten und langfristig auf eine Erhöhung des Nettogesamtvermögen hinzuarbeiten. Es ist ein Umdenken wie beim Essen: klar schmeckt Fast Food besser als Gemüse und es ist schneller zubereitet. Auf lange Sicht jedoch ist eine gesunde Ernährung für den Körper förderlich und kann zu einem langen und gesunden Leben beitragen.

Der richtige Moment? Kommt nie!

Schlechte Nachrichten zu Immobilien sind allgegenwärtig: die Kaufpreise sind hoch, die Zinsen sind rasant gestiegen, Baumaterial ist teuer oder nicht lieferbar, die Energiepreise sind hoch wie nie, es fehlen die nötigen Handwerker und so weiter. Jedoch gab es manche dieser Themen schon seit Jahren, und trotzdem hatten die Notare alle Hände voll zu tun mit Beurkundungen von Immobilienkäufen. 

Vor allem wegen der gestiegenen Zinsen und der Energiefrage befürchten viele, dass bald der Immobilienmarkt fallen könnte und daher eine schlechte Zeit zum Kaufen ist. Die Wahrnehmung könnte jedoch etwas verzerrt sein, denn zum einen bekommen schlechte Nachrichten mehr Aufmerksamkeit als gute. Und auch in der Vergangenheit hätte man immer Gründe finden können, nicht zu investieren.

Jedoch haben 85 Prozent der Reichen sich langfristig ein großes Vermögen mit Immobilien aufgebaut, weil sie auch in augenscheinlich schlechten Zeiten nach vorne geblickt haben und die Chancen gesucht haben. Denn selbst der Abschluss eines durchschnittlich guten Deals bringt in der Regel langfristig mehr als wenn man jahrelang zaudert und darauf wartet, bis die Zeiten besser werden um dann die eine perfekte Immobilie zu kaufen. Zu dem Zeitpunkt kann der Mutige dann schon die nächsten Immobilien kaufen.

Die richtige Einstellung

Für alle Lebensbereiche gilt: Es ist eine Sache der richtigen Einstellung, des Mindsets. Denn wir ziehen die Ergebnisse an, die unserer inneren Einstellung entsprechen. Nur davon hängt es ab, ob jemand dem Immobilienmarkt misstraut und nichts tut oder ob jemand mit Zuversicht an die Sache rangeht und dann mehr gute Deals findet als er überhaupt kaufen kann. Das wollen manche nicht hören, aber wir haben es selbst in der Hand. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.

Für die Zuversichtlichen gibt es zwei wichtige Fragen zu klären, was für sie besser passt: Will ich selbst noch Renovierungsarbeiten vornehmen beziehungsweise Handwerker beaufsichtigen? Oder will ich eine bereits renovierte und gegebenenfalls auch vermietete Immobilie von Profis kaufen, um meinen eigenen zeitlichen Aufwand so gering wie möglich zu halten?

Weiter ist zu überlegen, in welchen Quellen man smart sucht. Denn eine langwierige Suche ist zeitlicher Aufwand, und zwar unbezahlt, das ist eher das Gegenteil von passivem Einkommen. Im Internet kann jeder suchen. Jedoch sehen wir vor allem im Off Market Bereich die Sahnestücke.

Hochprofessionelle Bauträger bieten ihre guten „Schätze“ nicht online an, da sie unternehmerisch denken und sich nicht mit Hunderten von Interessenten telefonisch und per Email herumschlagen wollen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz, wie soll man da rankommen, wenn die nicht online inserieren? Der Schlüssel ist: Wer da Kunde werden will, auch als privater Investor, ist gern gesehen, sofern er oder sie sich wie ein Profi verhält. Wer Ergebnisse wie die Profis haben will, darf anfangen sich auch wie ein Profi zu verhalten. Und das ist wiederum zuerst – Sie ahnen es – Einstellungssache. 

Fazit

Auch wenn die aktuelle Inflation und weltweite Krisen vielen Menschen Angst für ihre Zukunft bereiten, bleiben Investitionen in Immobilien grundsätzlich eine langfristige und solide Anlage. Wer die richtigen Kennzahlen kennt, weil diese auf längere Sicht entsprechende Sicherheit geben, kann am Immobilienmarkt erfolgreich sein. Es kommt auf das richtige Mindset an. Wer Chancen sucht, findet sie. Um an diese „perfekten“ Immobilien zu kommen, gilt es sich zu vernetzen und genau wie Profils unternehmerisch zu denken und vor allem auch so zu handeln. 

Zur Autorin

Anja Blodow arbeitete 10 Jahre als Anwältin und wollte eine Familie gründen. Sie wollte aus dem Hamsterrad raus und mehr Zeit und Geld haben. Sie war sich bewusst, dass sich im Angestelltenverhältnis ihr Gehalt nicht erhöhen würde. Sie startete mit Immobilieninvestments und hat als Angestellte neben ihrem Hauptjob ein beachtliches Immobilienvermögen aufgebaut, das ihr bis zum Lebensende einen monatlichen Geldsegen beschweren wird. So ist ihr Rentenproblem abgehakt. Sie zeigt Frauen, wie sie das auch schaffen können: mehr Zeit und Geld.

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