Immobilienrente: Aus Altersvorsorge wird Altersfinanzierung

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Das Interesse an Angeboten zur Immobilienverrentung hat im ersten Quartal 2022 deutlich zugenommen, wie aktuelle Zahlen von Meine Wohnrente belegen. Die Marke der Deutschen Immobilien-Renten AG verzeichnet seit Jahresbeginn eine steigende Nachfrage von über 10 Prozent pro Monat. Gründe dafür sind unter anderem die hohe Inflationsrate bei deutlicher Konsumfreude und die starke Wertsteigerung für Immobilien.

Bundesweit zeigt sich ein klarer Trend: Immobilienverrentungen gewinnen bei Menschen ab 68 Jahren an Bedeutung. Meine Wohnrente konnte im ersten Quartal 2022 über 200 Prozent mehr Anträge als im gesamten Vorjahr verzeichnen. Seit Jahresbeginn steigt die Nachfrage zudem jeden Monat um mehr als 10 Prozent. Dieser sprunghafte Zuwachs ist vor allem mit der aktuellen Preisentwicklung zu erklären. Gerade Rentnerinnen und Rentner trifft der Inflationsdruck besonders hart. Bei der, laut Statistischem Bundesamt, höchsten Inflation seit der Wiedervereinigung von 7,3 Prozent im März1, die finanziellen Mittel auch bei eigentlich gut situierten Menschen oft an ihre Grenzen kommen. 

Mehr Inflation als Rentensteigerung und steigende Konsumfreude

Selbst die für diesen Juni angekündigte starke Rentenerhöhung von 5,53 Prozent im Westen und 6,12 Prozent im Osten Deutschlands2 kann die aktuelle Teuerung nicht abfangen. Rentnerinnen und Rentner brauchen für den Alltag immer mehr Geld. Oft gibt es kaum bis keine Rücklagen, weil der Großteil des Vermögens im Eigenheim gebunden ist. Eine plötzlich notwendige Reparatur an der mittlerweile in die Jahre gekommenen Immobilie, wie eine neue Heizung oder die Wärmedämmung der Fassade, ist da nur schwer zu schultern.

Gleichzeitig ist die Konsumfreude zurzeit besonders groß: Endlich wieder reisen, Essen gehen, ins Theater, sich etwas gönnen – gerade ältere Menschen scheinen nach zwei Jahren Einschränkungen durch die Pandemie einiges an Nachholbedarf zu haben und diesem Bedürfnis auch nachzugehen. Sich den Lebensabend aktiv und schön zu gestalten, wird in den Gesprächen mit Meine Wohnrente immer wieder als wichtige Motivation, die eigenen Immobilie zu verrenten, angegeben.  

Die Verrentung der Immobilie macht das gebundene Kapital wieder frei und schafft so den benötigten finanziellen Spielraum. Dabei können die bisherigen Eigentümerinnen und Eigentümer über eine erstrangige Grundbucheintragung lebenslang in ihrem Zuhause wohnen bleiben. Auch die Instandhaltungskosten entfallen, weil sich Meine Wohnrente ab dem Verkauf darum kümmert. Die ehemals krisensichere Altersvorsorge wird zur zeitgemäßen Altersfinanzierung.

Positive Entwicklung für Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer

Einen weiteren wichtigen Faktor, warum gerade jetzt Immobilienverrentungen so attraktiv sind, sieht Gordon Sauer, CEO der Deutschen Immobilien-Renten AG, in der rasanten Wertsteigerung von Immobilien. Im vierten Quartal 2021 haben die Preise für Wohnimmobilien durchschnittlich um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zugenommen3. Das ist zum dritten Mal in Folge die stärkste Preissteigerung seit 2000. Gordon Sauer meint:

Wenn Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer die aktuelle Entwicklung der Immobilienwerte sehen und ihr die hohen Kosten, die sie für ihr Eigenheim aufbringen müssen, gegenüberstellen, kommen sie natürlich ins Überlegen. Mit dem Modell der Immobilienverrentung bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine attraktive und transparente Möglichkeit der zeitgemäßen Altersfinanzierung.

Durch das lebenslange Wohnrecht ändere sich zudem nichts an der aktuellen Lebenssituation. Sie können ihren Lebensabend sorgenfrei genießen, so Sauer abschließend.

Quellen:
1https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/03/PD22_137_611.html 
2https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/renten-steigen-1-juli-2018710
3https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/03/PD22_133_61262.html 

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