Wohngebäudeversicherung: VHV erweitert Schutz für Wärmepumpen und Smart-Home-Technik
Wärmepumpen, Wallboxen und vernetzte Haustechnik verändern nicht nur Wohngebäude, sondern auch deren Versicherungsbedarf. Die VHV Allgemeine hat ihre Wohngebäudeversicherung umfassend überarbeitet und erweitert den Schutz unter anderem für moderne Energietechnik, Smart-Home-Komponenten und Bauherren.
Steigende Baukosten, zunehmende Unwetterschäden und der Einbau moderner Gebäudetechnik verändern die Anforderungen an die Wohngebäudeversicherung. Darauf reagiert die VHV Allgemeine mit einer Überarbeitung ihrer Tarife KLASSIK-GARANT und EXKLUSIV. Im Mittelpunkt stehen neue Bausteine für Wärmepumpen, Solarthermieanlagen sowie Smart-Home-Technik.
Schutz für moderne Energietechnik
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der Baustein „Wärmepumpe und Solarthermie“. Versichert werden unter anderem Wärmepumpen, Solarthermie- und Geothermieanlagen bis zu einem Alter von zehn Jahren bei Vertragsbeginn. Die maximale Investitionssumme beträgt 300.000 Euro.
„Mit dem neuen Wohngebäude-Update schaffen wir maßgeschneiderten Versicherungsschutz, der den heutigen Anforderungen von Eigentümern und ihren individuellen Wohnsituationen gerecht wird – von nachhaltiger Energietechnik über vernetzte Gebäudetechnik bis hin zur umfassenden Absicherung in der Bauphase“, sagt Dr. Thomas Diekmann, Vorstand Privatkunden der VHV Allgemeine Versicherung AG.
Smart Home wird Teil des Versicherungsschutzes
Mit dem neuen Baustein „Technik und Smart Home“ erweitert die VHV den Versicherungsschutz auf zahlreiche technische Anlagen im Gebäude. Im Rahmen einer Allgefahrendeckung können unter anderem Wallboxen, Ladesäulen, Heizungs- und Sicherheitssteuerungen, Alarmanlagen sowie Schwimmbad- und Saunatechnik abgesichert werden. Je nach Tarif stehen Erstrisikosummen von 25.000 oder 50.000 Euro zur Verfügung.
Mehr Leistungen während der Bauphase
Neu ist außerdem der Baustein „ProBau“. Er kombiniert den klassischen Feuer-Rohbauschutz mit einer Bauleistungsversicherung sowie einer Bauherren-Haftpflicht- und Bauhelfer-Unfallversicherung. Nach Angaben der VHV können Bauvorhaben mit einer Bausumme von bis zu 2,5 Millionen Euro abgesichert werden.
Verbesserungen in beiden Tarifen
Auch die bestehenden Tarife wurden erweitert. Im Tarif KLASSIK-GARANT erhöht die VHV unter anderem den Versicherungsschutz für privat genutzte Nebengebäude. Außerdem verlängert sich die Frist für den Wiederaufbau nach einem Totalschaden von drei auf fünf Jahre. Vorübergehendes Unbewohntsein eines Gebäudes muss künftig erst nach 180 Tagen angezeigt werden.
Im Tarif EXKLUSIV umfasst der Versicherungsschutz künftig zusätzlich Balkonkraftwerke sowie Schäden durch Vandalismus. Darüber hinaus erweitert die VHV die Leistungen bei Tierbissschäden und verzichtet bei grob fahrlässiger Verletzung bestimmter Sicherheitsvorschriften bis zu einer Schadenhöhe von 5.000 Euro auf eine Leistungskürzung.
Wohngebäude verändern den Versicherungsbedarf
Mit der Tarifüberarbeitung greift die VHV Entwicklungen auf, die den Markt für Wohngebäudeversicherungen zunehmend prägen. Der Einbau von Wärmepumpen, Photovoltaik, Wallboxen und vernetzter Gebäudetechnik führt dazu, dass klassische Wohngebäudeversicherungen um neue Risiken und technische Komponenten ergänzt werden.
Bestandskunden profitieren nach Angaben des Unternehmens automatisch von den Leistungsverbesserungen. Die neuen Leistungen werden im Rahmen einer Leistungs-Update-Garantie ohne Tarifwechsel in bestehende Verträge übernommen.
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