Fahrraddiebstähle kosten Versicherer weniger

Veröffentlichung: 07.06.2018, 05:06 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Die Zahl der gestohlenen Fahrräder ist in Deutschland im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent gesunken. Laut einer aktuellen Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden in rund 160.000 Fällen versicherte Räder gestohlen.

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Die Hausratversicherer entschädigten ihre Besitzer mit 90 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr zehn Prozent weniger ausmacht. Im Schnitt zahlten Versicherer damit für jedes gestohlene Rad 570 Euro (Vorjahr: 550 Euro).

Von den 26 Millionen Hausratversicherungsverträgen haben gut 40 Prozent die Fahrradklausel eingeschlossen.

Die Zahl der Diebstähle insgesamt – versicherte und nicht versicherte Räder – lag 2017 laut Polizeilicher Kriminalstatistik bei gut 300.000. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verfügen alle deutschen Privathaushalte zusammen über 70 Millionen Drahtesel.

Hochburgen der Fahrraddiebe blieben die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg: Auf 100.000 Einwohner kamen hier nach Polizeiangaben mehr als 800 geklaute Räder. Am unteren Ende der Diebstahlstatistik standen dagegen wie im Vorjahr das Saarland, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Bild: © Rainer Fuhrmann / fotolia.com

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