Das 2014 gestartete Kölner Startup Schadenengel geht einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung des Handwerks. Mit der Einführung des mobilen Schadenmanagements per WhatsApp verbessert das Unternehmen die Effizienz aller erforderlichen Abwicklungsprozesse bei Gebäudeschäden.
Koordination per WhatsApp
Zum Komplettservice für Gebäudeschäden aller Art gehörte bislang ein 24/7-Notdienst als zentrale Anlaufstelle, von der aus sämtliche Maßnahmen zur Soforthilfe, Instandsetzung und Abwicklung mit dem betreffenden Versicherer koordiniert werden. Nun geht das Kölner Startup einen Schritt weiter und nutzt die modernen Kommunikationstechnologien dabei konsequent aus: Als zentraler Messenger wird WhatsApp eingesetzt, sodass sich Bilder, Videos und Textnachrichten unkompliziert und in guter Qualität übermitteln lassen.
Optimierte Abläufe für eine verbesserte Ersteinschätzung
Durch den starken Fokus auf Digitalisierung wird das Schadenmanagement konsequent vorangetrieben. Insbesondere die Übermittlung relevanter Daten ist bei der Schadenbearbeitung der Dreh- und Angelpunkt: Können sich die Schadenengel per Bild oder Video ein authentisches Bild von der Situation vor Ort machen, lassen sich einige wichtige Schritte einsparen. Es können direkt die benötigten Handwerksbetriebe beauftragt werden. Ebenso lassen sich offene Fragen direkt per WhatsApp klären, etwa für Terminvereinbarung oder die Abstimmung notwendiger Schritte. Dienstleister können effektiv gesteuert werden, vor allem bei kleinen Schäden wollen die Schadenengel auf diese Weise Zeit- und Personalaufwand einsparen.
Optimale Kundenbetreuung, Dienstleistersteuerung und Betrugsprävention
Die ewige Nachfrage, wann denn nun endlich der Schaden behoben wird, dürfte sich mit diesem Schritt erledigt haben. So werden via WhatsApp alle Beteiligten auf dem Laufenden gehalten. Ein weiterer Vorzug: Durch die professionelle Ersteinschätzung des Schadenbildes werden Abweichungen in der Wiederherstellung schneller ausgemacht und somit auch einem möglichen Versicherungsbetrug stark vorgebeugt.
Bild: (1) © Kurhan / fotolia.com (2) © Schadenengel
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