Photovoltaik boomt – doch ohne passenden Versicherungsschutz drohen hohe Verluste
Photovoltaikanlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende – und eine erhebliche Investition. Brände, Hagel oder technische Defekte können sie jedoch schnell zum finanziellen Risiko machen. Warum eine spezielle Photovoltaik-Versicherung über die klassische Gebäudeversicherung hinausgeht, zeigt das Beispiel Gothaer.
Deutschland nimmt mit mehr als 4,8 Millionen installierten Photovoltaikanlagen europaweit eine Spitzenposition ein. Immer mehr Haushalte und Unternehmen setzen auf Solarstrom, sei es über Dachanlagen, Balkonkraftwerke oder großflächige Installationen auf Firmengebäuden. Doch mit der Verbreitung steigen auch die Risiken: Schäden durch Naturgefahren, technische Defekte oder Vandalismus können Betreiber hart treffen.
Die Ursachen für Ausfälle sind vielfältig. Brände entstehen häufig durch defekte Steckverbinder, fehlerhafte Installationen oder Probleme mit Wechselrichtern. Hinzu kommen Schäden durch Sturm, Hagel und Blitzschläge. „In den vergangenen Jahren treten zunehmend stärkere Hagelschauer auf, die immer häufiger Schäden mit einem Volumen von über einer Million Euro verursachen“, erklärt Yonatan Yosef, Produktmanager für Photovoltaik-Versicherungen bei der Gothaer Allgemeine. Auch Diebstahl, Vandalismus, Tierbisse oder Schneedruck zählen zu den teuersten Risiken. Selbst ohne äußere Einflüsse können technische Defekte die Stromproduktion lahmlegen – mit direkten Auswirkungen auf die Einnahmen der Betreiber.
Eine klassische Gebäudeversicherung greift in vielen Fällen nur eingeschränkt. Sie deckt zwar fest verbaute Photovoltaikanlagen bei Sturm, Hagel oder Feuer ab, nicht jedoch zahlreiche weitere Risiken. Eine spezialisierte Photovoltaik-Versicherung setzt hier an: Sie bietet als Allgefahren-Versicherung umfassenden Schutz für Reparatur oder Ersatz unabhängig von der Schadensursache – und übernimmt zusätzlich entgangene Erträge, wenn die Anlage nach einem Schaden keine Einspeisung mehr leisten kann.
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