Immer mehr Bundeszuschüsse an die GKV sind keine Lösung
Veröffentlichung: 05.11.2021, 16:11 Uhr - Lesezeit 3 Minuten
Ein Beitrag von Florian Reuther, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV)
Das Defizit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erreicht im kommenden Jahr eine neue Rekordhöhe und soll mit 28,5 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden. Doch die Strukturprobleme der GKV brauchen dringend bessere Lösungen. Denn Milliardenzuschüsse auf Kosten der Steuerzahler sind nicht nachhaltig, sie verschieben die Hauptlast in die Zukunft und schädigen die nachfolgenden Generationen.
Ein Beitrag von Florian Reuther, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV)
Themen:
LESEN SIE AUCH
Assekuranz
GKV-Bundeszuschüsse sind keine nachhaltige Lösung
Um die wachsende Finanzlücke der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu schließen, ist eine dauerhafte Steigerung der Bundeszuschüsse im Gespräch. In einem aktuellen Gutachten beschreiben zwei Gesundheitsökonomen die Gefahren einer stärkeren Steuerfinanzierung sozialer Leistungen. Sie warnen vor Verteilungskämpfen um Steuermittel.
Assekuranz
Trotz steigender Beiträge: Mitgliederplus der PKV hält an
Die privaten Krankenversicherer konnten zum fünften Mal in Folge einen stärkeren Zuwachs aus den gesetzlichen Krankenkassen verzeichnen als umgekehrt. Vor allem der starke Ausbau der Pflegeleistungen hat das Interesse gesetzlich Versicherter weiter verstärkt.
Assekuranz
Krankenkassenbeiträge erneut zu erhöhen ist plan- und ideenlos
GKV-Versicherten drohen erneute Beitragserhöhungen. Karl Lauterbach verdeutlichte, dass bei weiter steigenden Ausgaben der Krankenkassen auch die Beiträge angehoben werden müssen, um Leistungskürzungen auszuschließen und erfuhr unmittelbar dafür deutliche Kritik von den Verbänden.
Assekuranz
"Raffelhüschen-Vorschlag geht in die völlig falsche Richtung"
Den Vorstoß des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Bernd Raffelhüschen, nach dem gesetzlich Krankenversicherte zur Finanzierung des Gesundheitswesens jährlich bis zu 2.000 Euro Selbstbeteiligung zahlen sollten, lehnt der AOK-Bundesverband als nicht zielführend ab.
Unsere Themen im Überblick
Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus zentralen Bereichen der Branche.
Themenwelt
Praxisnahe Beiträge zu zentralen Themen rund um Vorsorge, Sicherheit und Alltag.
Wirtschaft
Analysen, Meldungen und Hintergründe zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen.
Management
Strategien, Tools und Trends für erfolgreiche Unternehmensführung.
Recht
Wichtige Urteile, Gesetzesänderungen und rechtliche Hintergründe im Überblick.
Finanzen
Neuigkeiten zu Märkten, Unternehmen und Produkten aus der Finanzwelt.
Assekuranz
Aktuelle Entwicklungen, Produkte und Unternehmensnews aus der Versicherungsbranche.
Assekuranz
E-Scooter-Unfälle: Warum der Anstieg die Haftpflicht- und Unfallversicherung stärker fordert als die Statistik vermuten lässt
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle ist 2025 um 38,1 Prozent gestiegen. Warum die Entwicklung Haftpflicht-, Unfall- und Kfz-Versicherer gleichermaßen betrifft.
Assekuranz
Fünf Jahre nach der Ahrflut: Warum das größte Risiko das Vergessen sein könnte
Warnsysteme wurden verbessert, Versicherer haben ihre Prozesse weiterentwickelt und die Politik diskutiert über Klimaanpassung und Prävention. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal bleibt dennoch eine entscheidende Frage: Wie dauerhaft sind die Lehren aus dem Juli 2021?
Assekuranz
Hitze verändert die Stadtplanung
Extreme Hitze entwickelt sich zunehmend zu einer Herausforderung für Städte und Kommunen. Nach Einschätzung von Zurich reichen klassische Hitzeschutzmaßnahmen künftig nicht mehr aus. Gefragt seien langfristige Strategien, die Klimarisiken frühzeitig in Stadtplanung, Infrastruktur und kommunales Risikomanagement integrieren.
Assekuranz
Fünf Jahre nach der Ahrflut: Warum Versicherungsschutz allein nicht genügt
Versicherungsschutz kann finanzielle Schäden ausgleichen – verhindern kann er sie nicht. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal rückt deshalb eine Frage in den Mittelpunkt, die weit über die Diskussion um die Elementarschadenversicherung hinausgeht: Wie lässt sich das Risiko künftiger Naturkatastrophen wirksam verringern?
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.
















