Dirk Stein

Als Fachredakteur für Wirtschaft und digitale Transformation analysiert Dirk Stein seit über 15 Jahren die Schnittstellen zwischen globaler Geopolitik und dem deutschen Finanzmarkt. Sein Fokus liegt darauf, komplexe Datenströme – von Destatis-Statistiken bis hin zu KI-Regulierungen in Washington – in konkrete Handlungsempfehlungen für die Versicherungs- und Vorsorgeberatung zu übersetzen. Mit tiefem Einblick in die Mechanismen der Digitalwirtschaft liefert er die notwendige Einordnung für eine zukunftssichere Finanzstrategie.

Schwerpunkte: KI-Governance, Marktanalysen, Altersvorsorge & Demografie.

Unternehmen

Carsten Maschmeyers Start-up RightNow meldet Insolvenz an

Das Düsseldorfer Legal-Tech-Start-up RightNow, bekannt für den Ankauf und die Durchsetzung von Verbraucherforderungen, hat Insolvenz angemeldet. Trotz prominenter Investoren wie Carsten Maschmeyer und den Trivago-Gründern geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten.
Cyber

Technische Störung bei der EZB: Verzögerungen bei Gehalts- und Rentenzahlungen

Am 27. Februar 2025 kam es zu einer schwerwiegenden technischen Störung im Zahlungssystem TARGET2 (T2) der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Folgetag berichtete, waren sowohl das Großzahlungssystem T2 als auch die Plattform T2S für Wertpapiertransaktionen betroffen.
International

Gerücht nun bestätigt: Ressourcen-Abkommen zwischen Trump und Selenskyj steht kurz vor der Unterzeichnung

Laut einem Bericht von Bloomberg wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sich noch diese Woche mit Donald Trump in Washington treffen, um ein Abkommen zu unterzeichnen, das den USA die Kontrolle über 50 Prozent der natürlichen Ressourcen der Ukraine zusichern soll.
Wirtschaft

Kritische Analyse der DIW-Studie zur Vermögensbesteuerung für Klimainvestitionen – Eine volkswirtschaftliche Perspektive

Die DIW Econ GmbH hat im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland eine Kurzexpertise erstellt, die für eine Vermögensbesteuerung von Superreichen zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen plädiert.
Kommentar

Europa im Aufrüstungsrausch: Droht eine wirtschaftliche Überlastung?

Die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen in Europa führen zu einer dramatischen Neuorientierung der Verteidigungspolitik, die nicht nur geopolitische, sondern vor allem wirtschaftliche Konsequenzen mit sich bringt.
Unternehmen

Schweizer Versicherer überdenken Engagement in Deutschland

Deutschland galt lange als wichtigster Auslandsmarkt für Schweizer Versicherer. Unternehmen wie Baloise, Helvetia, Swiss Life, Swiss Re und Zurich sind seit Jahrzehnten hier aktiv. Doch nun zeichnet sich eine Wende ab: Helvetia plant den Rückzug und sucht Käufer für ihr Deutschland-Geschäft.
Unternehmen

BaFin zieht die Notbremse: Kreditverbot für Raiffeisenbank im Hochtaunus

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Raiffeisenbank im Hochtaunus eG eine drastische Maßnahme auferlegt: Die Bank darf keine neuen Kredite mehr vergeben. Besonders betroffen ist das Kerngeschäft der Bank – die gewerbliche Immobilienfinanzierung.
Politik

Merz gegen Musk: Politisches Rückgrat oder Wahlkampftaktik?

Friedrich Merz hat mit seinen jüngsten Aussagen zur Einmischung von Elon Musk in den Bundestagswahlkampf für Aufsehen gesorgt. In einem Interview mit dem Wall Street Journal (WSJ) kritisierte der Unionskanzlerkandidat die offene Unterstützung des Tesla-Chefs für die AfD und stellte politische oder rechtliche Konsequenzen in Aussicht.
Digitalisierung

EU-Kommission hält an FIDA-Verordnung fest – Open Finance bleibt auf der Agenda

Nachdem zunächst Berichte die Runde machten, dass die EU-Kommission ihre Pläne zur Regulierung von Open Finance gestoppt habe, zeigt das finale Arbeitsprogramm nun ein anderes Bild: Die FIDA-Verordnung bleibt auf der politischen Agenda. Branchenverbände begrüßen die Kehrtwende und fordern eine praxisnahe Umsetzung.
Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien - Zwischen Preisstabilität und sinkenden Erlösen

Der Erfolg der erneuerbaren Energien birgt Risiken die in den bisherigen Planungen wenig Berücksichtigung gefunden haben. Je günstiger die Produktion von Energie wird, desto mehr steiget das Risiko, dass sich Investitionen in erneuerbaren Energien nicht lohnen.