omni:us erhält von der Europäischen Kommission eine Förderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Damit soll das Unternehmen die Weiterentwicklung seiner Machine Learning gestützten Versicherungs-Schadenplattform vorantreiben.
Die Förderung kommt vom Europäischen Innovationsrat (EIC) der Kommission im Rahmen des Horizont-2020-Programms. Das finanziert Projekte, die darauf abzielen, Europas Position als Weltmarktführer für technologische Innovationen zu sichern.
omni:us hat eines der international leistungsstärksten KI-Systeme für die automatische Dokumentenerkennung und Datenextraktion entwickelt und speziell auf die Bedürfnisse der Versicherungsbranche angepasst. Die Technologie bildet gleichzeitig die Basis für umfassende kognitive Lösungen für das Schadenmanagement, an denen das Unternehmen arbeitet.
Die Mittel aus der EIC-Förderung, die omni:us über einen Zeitraum von zwei Jahren erhält, ermöglichen es, das Team von derzeit 67 Mitarbeitern durch weitere Data Scientists und Engineers zu verstärken. Damit steigert omni:us seine Fähigkeiten in der KI-Forschung sowie in der Umsetzung von Pilotprojekten, die den Versicherungsunternehmen die Potenziale von KI beim Wandel vom starren prozessgebundenen hin zum agilen datengetriebenen Arbeiten demonstrieren.
Derzeit zählen Allianz, Bâloise, AmTrust und wefox zu seinen Kunden.
Themen:
LESEN SIE AUCH
Wie digital ausgereift sind Versicherer im Jahr 2023?
Die Branche hat in den letzten Jahren bedeutende digitale Technologien eingeführt, doch wie steht es um die Versicherer im Branchenvergleich? Und wie gut sind sie darauf vorbereitet, die neuen Technologien rund um KI und Automatisierung in Angriff zu nehmen?
Das sollte man jetzt zu generativen KIs wissen
Die Faszination für KI erreicht täglich neue Höhepunkte, ausgelöst durch aufregende Durchbrüche und wachsende Anwendungsgebiete. Doch stellen sich auch zunehmend kritische Fragen und vermehren sich die Bedenken. Ein Realitätscheck von Endava.
Versicherer sehen EU-Regulierung zu generativer KI kritisch
Der GDV drängt darauf, die EU-Vorschläge zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz nachzubessern. Denn die sehr hohen Compliance-Anforderungen könnten auf die Verbreitung von generativen KI-Anwendungen wie eine angezogene Handbremse wirken.
Klick zum Glück: Wie Onlinedating zur Wachstumsbranche wird
Onlinedating ist längst mehr als nur eine moderne Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen. Es hat sich zu einem bedeutsamen Wirtschaftsfaktor entwickelt, der ein breites Spektrum an Arbeitsplätzen generiert und erhebliche Umsätze einbringt.
Unsere Themen im Überblick
Themenwelt
Wirtschaft
Management
Recht
Finanzen
Assekuranz
Mit KI zum digitalen Abschluss: die Bayerische und muffintech starten Pilotprojekt zur Antragsunterstützung
Die Versicherungsgruppe die Bayerische und das Technologie-Start-up muffintech starten ein gemeinsames Pilotprojekt zur digitalen Vertriebsunterstützung in der Sachversicherung. Im Zentrum steht der KI-Assistent LEA, der Kunden durch den Online-Antragsprozess begleitet und in Echtzeit Fragen beantwortet. Der erste Einsatz erfolgt im Bereich der Zahnzusatzversicherung, weitere Sparten wie die Hausratversicherung sollen kurzfristig folgen.
Wie KI-Agenten den Beratungsalltag neu definieren
Die Maklerarbeit verändert sich rasant: Digitale Assistenten auf KI-Basis übernehmen Routinetätigkeiten und ermöglichen so mehr Fokus auf Beratung und Beziehungspflege. Jonathan Posselt, Teamleiter KI bei Fonds Finanz, zeigt im Gastbeitrag, wie Maklerbüros schon heute die Weichen für die Zukunft stellen können. Der Text erschien zuerst im expertenReport 07/25.
Versicherungs-KI mit Potenzial – aber auch mit Vorbehalten
Viele Deutsche würden gerne Künstliche Intelligenz nutzen, um Versicherungsanträge schneller und einfacher zu erledigen. Auch bei der Vertragsanalyse zeigen sich viele aufgeschlossen. Doch sobald es um Gesundheitsdaten oder Schadensbewertungen geht, kippt die Stimmung.
EU AI-Act betrifft auch Vermittler: Was Sie jetzt wissen müssen
Der EU AI-Act ist beschlossene Sache: Bereits zum 1. August 2024 ist die Verordnung in Kraft getreten. Viele Unternehmen haben sich bislang kaum mit den neuen Regeln beschäftigt – doch bei näherer Betrachtung zeigt sich: Auch Finanz- und Versicherungsvermittler sind betroffen.
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.