Andreas Brunner übernimmt Vorsitz im VEMA-Vorstand

Nach mehr als zwei Jahrzehnten in leitender Funktion übernimmt Andreas Brunner den Vorsitz im Vorstand der VEMA. In seinen ersten Arbeitstagen als Vorstandsvorsitzender zeichnet sich ab: Die Genossenschaft setzt weiterhin auf Kontinuität – verbunden mit einem klaren Fokus auf technische Weiterentwicklung und Qualifizierung der angeschlossenen Maklerbetriebe.

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Andreas Brunner ist kein Neuzugang: Bereits seit dem 15. Mai 2003 gehört er dem Vorstand der Maklergenossenschaft an, zuvor war er ab Herbst 2002 Mitglied des Aufsichtsrats. In den vergangenen 22 Jahren hat er die Entwicklung der VEMA gemeinsam mit seinem Vorgänger Hermann Hübner maßgeblich mitgestaltet.

In dieser Zeit wurden zentrale Strukturen aufgebaut und ausgebaut. So entwickelte sich die VEMA-Akademie unter Brunners Mitverantwortung zum größten Bildungsträger innerhalb der Versicherungswirtschaft. Auch zahlreiche organisatorische und technische Angebote der Genossenschaft gehen auf diese Phase zurück.

Zuständigkeiten am Standort Karlsruhe gebündelt

Auch in seiner neuen Rolle bleibt Brunner für zentrale Bereiche verantwortlich, die überwiegend am Standort Karlsruhe angesiedelt sind. Dazu zählen unter anderem:

  • die VEMA-Akademie,
  • der Vertrieb und das Backoffice,
  • der Unternehmermarktplatz,
  • der Motormarkt,
  • sowie das Konferenzzentrum.

Brunner betont, dass er die Werte seines Vorgängers bewusst fortführen möchte. Ehrlichkeit, Transparenz, Menschlichkeit und Bodenständigkeit sollen weiterhin das Handeln der Genossenschaft prägen. Gleichzeitig hebt er die enge Zusammenarbeit im Vorstand hervor – insbesondere mit Johannes Neder, zuständig für Produktmanagement, Marketing, Finanzen und Personal, sowie mit Thomas Hirsch, der den IT-Bereich verantwortet.

Investitionen in Technik und Prozesse für Makler

Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigt sich Brunner optimistisch. Die VEMA wolle massiv in technische Weiterentwicklungen investieren, um die tägliche Arbeit der angeschlossenen Versicherungsmakler weiter zu vereinfachen. Als zentrales Instrument nennt er VEMAoffice, das Kundenverwaltungsprogramm der Genossenschaft. Es unterstützt unter anderem Bestandsübertragungen, Schadenmeldungen und die Vorgangsverwaltung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der automatisierten Vertrags- und Dokumentenverarbeitung sowie auf den VEMA-Rechnern. Diese decken den gesamten Prozess von der Risikoerfassung über Angebotserstellung bis zur Dokumentation in einer Oberfläche ab – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Geschäft. Ergänzt wird dies durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der über die VEMA angebotenen Produkte und Deckungskonzepte.

Weiterbildung und neue Formate im Fokus

Unverändert hoch bleibt auch der Stellenwert der Weiterbildung. Die VEMA-Akademie soll Maklern und ihren Mitarbeitern weiterhin ein umfassendes Angebot zur Qualitätssteigerung bieten – zunehmend auch über digitale Formate.

Darüber hinaus erweitert die Genossenschaft ihr Angebot für die Branche mit dem neuen Konferenzzentrum, TV-Studios und VEMAmedia. Diese Infrastruktur eröffnet Maklern und Versicherern zusätzliche Möglichkeiten für Kommunikation, Weiterbildung und Medienformate.

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