Zufriedenheit bei bAV überwiegt

Veröffentlichung: 12.11.2018, 06:11 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Wie können die beteiligten Mitarbeiter und Unternehmen für die betriebliche Altersvorsorge begeistert werden? Dieser Frage ging Willis Towers Watson in einer Umfrage nach.

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Es zeigte sich, dass Unternehmen derzeit in unterschiedlichen Bereichen an der Weiterentwicklung ihrer bAV arbeiten. So beschäftigt sich knapp die Hälfte der Unternehmen schwerpunktmäßig mit Grundsatzfragen (24 Prozent) oder der Eingrenzung etwaiger Risiken (20 Prozent). Die andere Hälfte hat ihren Fokus bei der erfolgreichen Nutzung der bAV für die Mitarbeitergewinnung und -bindung (30 Prozent) oder in der Integration in ein ganzheitliches Employer Branding (26 Prozent).

Dr. Reiner Schwinger, Nordeuropa-Chef von Willis Towers Watson, sagt:

cms.zesrd.x Dr. Reiner Schwinger, Nordeuropa-Chef, Willis
Towers Watson

„Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben es, die betriebliche Altersversorgung gut kalkulierbar und bedarfsgerecht für Unternehmen und Mitarbeiter zu gestalten – und das ist genau das, was Unternehmen und Mitarbeiter wollen.“

Zufriedenheit, aber keine Begeisterung

Laut Dr. Heinke Conrads, Leiterin der bAV-Beratung bei Willis Towers Watson Deutschland, gelingt es der Hälfte der Unternehmen schon gut, die bAV erfolgreich im "War for Talents" einzusetzen und sie in ihr Employer Branding zu integrieren.

Auch mit Blick auf die Mitarbeiterseite zeigt sich ein positives Bild, denn bei 57 Prozent der Unternehmen sind die Mitarbeiter mit ihrer bAV zufrieden. Ein gutes Drittel (35 Prozent) ist indifferent. Begeistert von ihrer bAV sind jedoch lediglich die Mitarbeiter aus acht Prozent der befragten Unternehmen.

Dr. Heinke Conrads dazu:

cms.qnftn.x Dr. Heinke Conrads, Leiterin der bAV-Beratung, Willis Towers Watson Deutschland

„Es ist sinnvoll, die Altersversorgungssysteme in den Unternehmen regelmäßig zu prüfen. Daher beschäftigen sich auch Unternehmen, die bereits über eine lange bAV-Tradition verfügen, von Zeit zu Zeit mit Grundsatzfragen. Dazu zählen etwa die Modernisierung von Pensionsplänen, die Überarbeitung der Finanzierungsstruktur, die Eingrenzung von Risiken – oder auch die Frage, wie eine in die Jahre gekommene bAV an eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie angepasst werden soll.“

Bilder: (1) © fizkes / fotolia.com (2-3) © Willis Towers Watson

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