Initiative Ruhestandsplanung: Rentenversicherung missverstanden

Veröffentlichung: 24.07.2018, 05:07 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Die Initiative Ruhestandsplanung zeigt wichtige Fakten zur Rentenversicherung auf, um mit Geschichten rund um die Rente aufzuräumen.

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20 bis 25 Jahre muss man leben, damit sich die Rente lohnt. Für viele ist die Rentenversicherung immer noch die Wette, die der als Kunde stets verliert. Aus Sicht der Initiative Ruhestandsplanung sind das alles vertraute Geschichten, haben aber nichts mit Fakten und der Realität zu tun.

Denn die Rente lohnt sich, weil sie im Gesamtkontext der Sicherung des Einkommens (also des Lebensstandards), lebenslang Einkommen liefert. Heute 65-jährige Frauen erreichen mit 34-prozentiger Chance und Männer mit knapp 20 Prozent das Alter 95.

Klassische Rentenprodukte sind „Zwitterprodukte“

Es gibt nahezu immer eine (An)Sparphase, in der es natürlich um die Wertentwicklung der Anlage, d.h. den Vermögensaufbau, geht. Hier stehen Rentenversicherungen dann auch im Wettbewerb mit z.B. Fondslösungen. Die zweite relevante Phase ist die Rentenphase. Hier geht es nicht mehr um Performance, sondern um die Absicherung des wichtigen biometrischen Risikos „Langlebigkeit“, also der steigenden Lebenserwartung. Hier ist die Rentenversicherung dann ein reines Versicherungsprodukt zur Absicherung der Langlebigkeit und konkurriert nicht mit anderen Investmentprodukten.

Olaf Neuenfeldt, Vorstand der Initiative Ruhestandsplanung, erläutert:

„Die private Rentenversicherung ist das einzige Produkt in der wichtigen Einkommensstrategie im Ruhestand, das ein lebenslanges Einkommen garantiert und somit Lebensstandard und Konsum sichert. Dieses Thema ist von der Wichtigkeit noch nicht von genug Marktteilnehmern erkannt worden. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig gerade die klassischen Experten im Markt die Themen richtig einordnen. Garantierte Ausgabenströme benötigen auch garantierte Einnahmen!“

Bild: © radachynskyi / fotolia.com

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