Zusatzleistungen zur Mitarbeiterbindung unterschätzt
Freie Stellen, nicht genügend Bewerber. Top-Kräfte, die nach kurzer Zeit die Firma verlassen – ein besseres Angebot winkt. „Fachkräftemangel“ lautet zusammengefasst die Klage in vielen Branchen. Entsprechend sieht mehr als die Hälfte der Firmenlenker in Deutschland ihre derzeit größte personalpolitische Herausforderung darin, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und dauerhaft zu binden.
Doch nur 16 Prozent der Arbeitgeber nutzen Personalzusatzleistungen, um neue Mitarbeiter aktiv anzuwerben. Und das, obwohl diese „Extras vom Chef“ bei der Belegschaft hoch im Kurs stehen. Dies hat eine repräsentative Studie ergeben, in der die Allianz gemeinsam mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Einstellungen von mehr als 2.600 Arbeitnehmern sowie von rund 600 Arbeitgebern zum Thema Personalzusatzleistungen untersucht hat.
Mitarbeiter denken praktisch: Absicherung gegen Krankheit und Vorsorge fürs Alter zählen
Die Studie zeigt, dass Mitarbeiter ganz praktische Zusatzleistungen am meisten schätzen: Die betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und die betriebliche Krankenversicherung (bKV) sind die drei beliebtesten monetären Extras und spielen eine wesentlich größere Rolle als vermeintliche Prestigeobjekte wie ein Firmenwagen oder Diensthandys.
Betriebliche Krankenversicherung: effiziente aber unterschätzte Personalzusatzleistung
Von Arbeitgebern mit am meisten unterschätzt wird dabei die betriebliche Krankenversicherung – auch, weil diese Form der Versicherung in Deutschland noch relativ jung ist.
Doch ihre Effekte auf Mitarbeiter sind extrem positiv: 70 Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich durch eine bKV besonders wertgeschätzt. Denn sie ergänzt Lücken der gesetzlichen Krankenversicherung und bietet eine Absicherung, die sich die Arbeitnehmer privat oft nicht leisten würden. Entsprechend sind Mitarbeiter mit bKV zufriedener mit ihrem Arbeitgeber (64 Prozent vs. 52 Prozent ohne bKV) und empfehlen diesen öfter weiter. Davon profitiert wiederum das Recruiting der Firma.
„Auch der Preis macht eine bKV zu einem interessanten Personalinstrument für Arbeitgeber: Unter den Top 3 der beliebtesten Personalzusatzleistungen ist sie mit Abstand die günstigste.“
Auch der Preis macht eine bKV zu einem interessanten Personalinstrument für Arbeitgeber: Unter den Top3 der beliebtesten Personalzusatzleistungen ist sie mit Abstand die günstigste. Die bKV ist für Unternehmen deshalb ein effizienter Hebel zur Lösung ihrer personalpolitischen Herausforderungen und ein gutes Investment, das von Mitarbeitern geschätzt wird.
Individuelle Lösungen dank Baukastensystem
Bei einem modularen Angebot wie dem der Allianz, das aus neun kombinierbaren Bausteinen besteht, können Unternehmen ein bKV-Paket maßschneidern, das zu ihren Mitarbeitern und ihrem Budget passt: Die Leistungen reichen von Vorsorge über Zahnersatz, Privatpatient im Krankenhaus bis hin zum Krankentagegeld oder der Behandlung beim Heilpraktiker. Die Absicherung greift ohne Gesundheitsprüfungen und sonst übliche Wartezeiten. Alle Mitarbeiter profitieren sofort von „ihrer“ bKV. Hat ein Arbeitnehmer bereits eine Krankenzusatzversicherung, ist das kein Hindernis für eine bKV der Allianz.
Grundsätzlich gibt es dann drei Möglichkeiten: Beide Versicherungen parallel weiter laufen zu lassen, eine der beiden zu kündigen oder die eigene Zusatzversicherung auf eine sogenannte Anwartschaft umzustellen. Verlässt der Mitarbeiter das Unternehmen, kann die Versicherung wieder aktiviert werden. Welches Vorgehen sinnvoll ist, entscheidet der Versicherte am besten gemeinsam mit seinem bKV-Berater der Allianz.
Einstieg in die bKV: mit dem Vorsorge-Baustein Leistungen sofort erleben
Gut als Einstieg in die betriebliche Krankenversicherung eignet sich beispielsweise der neue Allianz Vorsorge-Baustein. Für nur 8,61 pro Monat und Arbeitnehmer hilft er dabei, mögliche Krankheiten früh zu erkennen und rasch zu behandeln.
Für jeden Mitarbeiter ist das Richtige dabei: Freizeitsportler können beispielsweise ihre Lungenfunktion oder ihren Laktatwert testen lassen und sich optimal auf Training oder Wettkämpfe einstellen. Für werdende Mütter gibt es ein umfangreiches Schwangerenvorsorgeprogramm. Ältere Beschäftigte profitieren dagegen besonders von der erweiterten Krebsvorsorge und von regelmäßigen Gesundheitschecks des Herzens, der Gefäße oder der Knochen. Damit Mitarbeiter die ihnen zustehenden Leistungen auch kennen und nutzen, erhalten sie eine Checkliste, die sie zu ihren Arztbesuchen mitnehmen können.
Weiterer Vorteil des Bausteins: Arbeitnehmer erleben die Vorsorgeleistungen sofort und regelmäßig wieder kehrend, da sie die Angebote alle zwei Jahre in Anspruch nehmen können. Das führt zu einer höheren Motivation und Zufriedenheit – und steigert dadurch die Bindung der Mitarbeiter an ihren Arbeitgeber. Gute Voraussetzungen also, um als Unternehmen die Herausforderungen des Fachkräftemangels zu bewältigen.
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