EZB kauft Generali Anleihen in Italien
Am 8. Juni startete die EZB mit ihrem Ankaufprogramm von Firmenanleihen, damit will die Notenbank dafür Sorge tragen, dass die Anleihezinsen sinken und sich Unternehmen günstiger finanzieren können. Der erwartete Effekt ist ein Schub für das Wirtschaftswachstum. Der BVR äußerte sich zu diesen Aktivitäten für die Unternehmen in Deutschland durchaus kritisch. experten Report berichtet dazu bereits in dem Beitrag „Unternehmensanleihekäufe der EZB schaden dem Mittelstand“. Nun liegen Medienberichten zufolge die Schwerpunkte der Ankäufe in Südeuropa.
Die DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN melden, dass der italienische Mutterkonzern der Generali eines der ersten Unternehmen ist, dessen Anleihen von der EZB gekauft werden. Ein Kreislauf, der sich schließen würde, waren doch u.a. die Versicherer bedingt durch die Niedrigzinspolitik der EZB in die Krise geraten. Der Versicherer aus Italien musste erneut negative Zahlen melden. Das erste Quartal 2016 entsprach nicht den Erwartungen, der operative Gewinn sank um 12 Prozent auf 1,16 Milliarden. Der Konzern will vor allem mit Kostensenkungsmaßnahmen dagegenhalten. Auch Anleihen von Telefonica würden gekauft, so die Nachrichtenagentur Reuters.
http://www.experten.de/2016/06/10/unternehmensanleihekaeufe-der-ezb-schaden-dem-mittelstand/
Bild: © Matthias Brinker / pixelio.de
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