Förderung von Versicherungsschutz weltweit

Veröffentlichung: 21.04.2016, 12:04 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Führende Vertreter der Vereinten Nationen, der Weltbankgruppe und der Versicherungsbranche haben die Gründung des Insurance Development Forum (IDF) bekanntgegeben, das letzte Woche im Rahmen eines hochrangigen Treffens in Washington, DC, stattgefunden hat.

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Das IDF hat die folgenden Ziele:

  1. Einbringen von Knowhow der Versicherungsbranche im Bereich Risikomessung in bestehende staatliche Regelwerke für Risikoreduktion und Risikofähigkeit und
  2. Aufbau eines nachhaltigeren und robusteren weltweiten Versicherungsmarkts in einer Welt, wo das Risiko von Naturkatastrophen und das Klimarisiko stetig wächst.

Die Ankündigung folgte auf eine Grundsatzrede von UNGeneralsekretär Ban Ki-Moon auf einer Planungstagung letzte Woche, an der zahlreiche CEOs der Branche teilgenommen hatten. Dabei wurde die entscheidende Rolle betont, die der Versicherungsbranche bei der Verbesserung der Belastbarkeit gegenüber Naturkatastrophen und dem Erreichen der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zukommt.

In Entwicklungsländern sind derzeit über 90 Prozent der wirtschaftlichen Kosten von Naturkatastrophen nicht versichert, was als Schutzlücke bezeichnet wird. Die Mission des IDF ist ein besseres Verständnis und eine bessere Anwendung von Risikomessverfahren, mit denen Regierungen dieses Wissen auf mehreren Ebenen anwenden und so staatliche Ressourcen besser einsetzen können, um die Belastbarkeit zu verbessern und Menschen und ihren Besitz zu schützen.

Bild: © africa / fotolia.com

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