Union Investment kündigt Führungswechsel an
Union Investment steht vor einem geplanten Führungswechsel: Hans Joachim (Aki) Reinke wird zum 1. April 2026 nach 35 Jahren im Unternehmen – davon 22 Jahre im Vorstand der Union Asset Management Holding AG – den Vorsitz abgeben. Sein designierter Nachfolger ist André Haagmann, derzeit im Vorstand für das institutionelle Geschäft, die Investmentanalyse und das Immobiliensegment zuständig.
Dr. Cornelius Riese, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Union Asset Management Holding AG, würdigt Reinkes Leistungen: „Mit außergewöhnlichem Engagement und vorausschauender Strategie hat Aki Reinke Union Investment zu einem der erfolgreichsten Asset Manager in Deutschland und Europa entwickelt.“ Heute verwaltet das Unternehmen über 500 Milliarden Euro und erwirtschaftete zuletzt über 1,2 Milliarden Euro Ergebnis vor Steuern.
Reinke begann seine Karriere 1987 bei der Volksbank Wachtberg eG und stieg 1991 bei Union Investment ein. Seit 2010 steht er an der Spitze des Unternehmens. Mit Blick auf den nahenden 70. Geburtstag der Gruppe im kommenden Jahr kündigte er nun seinen Rückzug an: „Ich hatte das einzigartige Privileg, 35 Jahre davon mitgestalten zu dürfen.“
Nachfolge aus den eigenen Reihen
André Haagmann, Jahrgang 1972, ist seit 2006 bei Union Investment tätig. 2022 wurde er in den Vorstand berufen. Er bringt umfassende Erfahrung aus der Konzernentwicklung sowie dem institutionellen Geschäft mit und steht laut Aufsichtsrat für „Erfolg, Kontinuität und Verlässlichkeit“. Haagmann wird als neuer CEO weiterhin das institutionelle Geschäft verantworten und übernimmt zusätzliche Aufgaben in der strategischen Steuerung und Verbandsarbeit.
Neuordnung im Vorstandsteam ab 2026
Neben Haagmann werden Sonja Albers, Dr. Frank Engels und Giovanni Gay die künftige Führungsmannschaft bilden. Albers übernimmt ab Juli 2025 zusätzlich die Verantwortung für die Investmentanalyse, Engels wird das Immobiliengeschäft leiten. Giovanni Gay bleibt für das Privatkundengeschäft sowie IT und Infrastruktur zuständig.
Kontinuität und Stabilität im Fokus
Union Investment betont mit dieser internen Nachfolgeregelung seine strategische Stabilität. Der geplante Wechsel unterstreicht die langfristige Personalplanung und den Anspruch, Schlüsselpositionen aus dem eigenen Führungskreis zu besetzen. Für die genossenschaftliche Gruppe bleibt Union Investment damit ein verlässlicher Eckpfeiler im Asset Management.
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