Mehr Schäden durch Onlinebanking-Betrug

Veröffentlichung: 26.06.2019, 07:06 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Die R+V Versicherung hat eine Onlinebanking-Bilanz für das erste Halbjahr 2019 gezogen: 300 Betrugsfälle haben einen Gesamtschaden von fünf Millionen Euro verursacht.

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190624-Euromünze-FO-26042447-kirill_makarov190624-Euromünze-FO-26042447-kirill_makarovkirill makarov / fotolia.com

Betrügerische Überweisungen im Onlinebanking haben im Vergleich zu den Vorjahren rasant zugenommen. Betrügern gelangen derzeit, trotz der gezielten Warnhinweise der Banken, häufig an Zugangsdaten zum Onlinebanking von Bankkunden.

Dabei missbrauchen sie insbesondere das mobileTan-Verfahren. Meist über verhältnismäßig einfach und schnell eröffnete Direktbankkonten werden die vom Konto überwiesenen Gelder dann umgehend und selten rückrufbar ins Ausland transferiert.

Theo Schneider, Produkt- und Strategieberater Bankenversicherung bei der R+V Versicherung, sagt:

„Lag der durchschnittliche Schaden durch Onlinebanking-Betrug bei den bei uns versicherten Banken in den vergangenen Jahren noch bei einigen tausend Euro, hat er sich in den ersten sechs Monaten 2019 auf über 15.000 Euro verdreifacht. Der höchste Einzelschaden belief sich in 2019 bisher auf 350.000 Euro.

Über die uns bekannten gängigen Betrugspraktiken haben wir die Banken bereits informiert.“

Neben technischen Maßnahmen sowie einer breiten Sensibilisierung zum Risiko kommt es für Theo Schneider vor allem darauf an, dass die Kontoinhaber ihre Zugangsdaten schützen, damit diese nicht in fremde Hände gelangen.

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