Trends der internationalen Krankenversicherung

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Immer mehr Menschen zieht es in die weite Welt und der Trend des Arbeitens im beziehungsweise aus dem Ausland wird stärker. Egal ob digitale Nomaden oder entsendete Mitarbeitende, die für Unternehmen aus einem anderen Land heraus tätig sind: Wichtig ist für alle eine internationale Krankenversicherung, die im Bedarfsfall eine medizinische Versorgung abdeckt.

Eithan Wolf, CEO Europe, PassportCard

Kosten für die medizinische Versorgung im Ausland können starke Ausmaße annehmen, wenn beispielsweise eine langwierige Krankheitsgeschichte auftritt. Doch wie sieht die Entwicklung in den nächsten Jahren im Bereich internationale Krankenversicherung aus? Eithan Wolf, CEO von PassportCard Deutschland GmbH, einem international agierenden Krankenversicherungsanbieter, erklärt drei Trends, die zeigen, wie sich die Branche zukünftig aufstellen wird, um auch weiterhin für Versicherte, aber auch Makler attraktiv zu sein.

1. Ausweitung der Versicherungsabdeckung

Interessant für Versicherte ist neben den Hauptversicherungsaspekten eine erweiterte Abdeckung. Expats und digitale Nomaden sind beispielsweise auch außerhalb ihrer Berufstätigkeit unterwegs und reisen in ihrer Freizeit. So ist eine ergänzende Reiseversicherung, die weitere medizinische Ansprüche für verschiedenste Länder rund um die Welt abdeckt, wichtig. 

2. Zusätzliche Dienstleistungen anbieten

Neben einer reinen Versicherung gibt es weitere Services, mit denen Versicherte entweder in der Phase des Wechsels ins Ausland oder aber bei der Rückführung unterstützt werden können. Bei einem Umzug in ein anderes Land gilt es, viele Punkte zu beachten und zu organisieren. Das fängt bei bürokratischen Erledigungen wie Aufenthaltsgenehmigung beziehungsweise Visum an und zieht sich hin über die Suche nach einer Wohnung, aber auch einem Schul- oder Kitaplatz für Kinder. Auch ein Sprachkurs gehört manchmal für den Beginn dazu.

Für Expats oder auch digitale Nomaden ist es eine große Hilfe, wenn sie entsprechende Serviceangebote in Anspruch nehmen können, die hierbei helfen. Hat eine internationale Krankenversicherung diese Serviceleistungen mit im Portfolio, ist das ein entscheidender Pluspunkt für mögliche Versicherungsnehmer. 

Der Versicherer arbeitet beispielsweise mit Partneragenturen oder -unternehmen in wichtigen und beliebten Aufenthaltsländern zusammen und vermittelt Kunden entsprechend. PassportCard unterstützt auch Gruppenverträge mit Visadienstleistungen in ausgewählten Ländern.

3. Makler gezielter unterstützen und einbinden

Die größte Herausforderung für Makler besteht in der Skalierbarkeit. Der Abschluss einer internationalen Krankenversicherung bedeutet für sie einen großen Erklärbedarf, aber auch eine umfangreiche Antragstellung – schlussendlich ist es ein hoher Zeitaufwand. Das bedeutet: Ein internationaler Krankenversicherer sollte ihnen Unterstützung bieten.

Ein entsprechend eingerichtetes Backoffice mit Nachvollziehbarkeit der Leads, des Angebots und der Produkte in Kombination mit einem Supportteam erleichtert ihnen ihre Arbeit und generiert für den Versicherer neue Kunden. Das ist eine positive Entwicklung für sowohl Makler als auch Versicherungsanbieter. Makler steigern ihre Abschlüsse und Provision, Versicherer bieten ihren Schutz einer größeren Anzahl an Kunden an.  

Bild (2): © PassportCard