Münchener Verein erzielt höchstes Jahresergebnis der Unternehmensgeschichte

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe hat im Geschäftsjahr 2019 mit 120 Millionen Euro ein Rekord-Jahresergebnis erzielt. Es ist mit einer Steigerung von 27,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr der höchste Wert in der fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte.

Auslöser hierfür ist vor allem das sehr gute Ergebnis aus den um 4,5 Prozent auf 7,23 Milliarden gewachsenen Kapitalanlagen. Die Beitragseinnahmen sind auf 747,0 Millionen Euro (2018: 727,8 Millionen Euro) gestiegen. Der Münchener Verein hat im Geschäftsjahr 2019 612,5 Millionen Euro an seine Versicherten gezahlt (2018: 584,3 Millionen Euro). Die Gesellschaften der Münchener Verein Versicherungsgruppe gemeinsam haben ihr Eigenkapital im Geschäftsjahr 2019 um 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 341,8 Millionen Euro erhöht. Das Neugeschäft in der Lebensversicherung konnte im Vergleich zu 2018 um 7,7 Prozent erneut gesteigert werden.

„Insgesamt hat sich die Substanz aller drei Gesellschaften erneut verbessert, die Bewertungsreserven sind auf 1,03 Milliarden Euro angestiegen“, unterstreicht Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe.

Die Krankenversicherung erreichte bei den Beitragseinnahmen eine Summe von 542,8 Millionen Euro (+ 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die Aufwendungen für Versicherungsfälle erhöhten sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 um 5,2 Prozent auf 405,4 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 35,1 Prozent. Der Rohüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25,0 Prozent auf 98,4 Millionen Euro.

Die Lebensversicherung hat ihre Beitragseinnahmen auf 148,5 Millionen Euro gesteigert. Bei einer Überschussquote von 8,5 Prozent erzielte die Sparte einen Rohüberschuss von 19,2 Millionen Euro. Mit 155,8 Millionen Euro bewegen sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle auf Vorjahresniveau. Die stille Reservequote stieg um 6,3 Punkte auf 12,8 Prozent.

Die Allgemeine Versicherung hat ihre Beitragseinnahmen um 1,6 Prozent auf 55,7 Millionen Euro erhöht. Ursächlich hierfür ist der Beitragszuwachs in der Haftpflicht- und Sachversicherung. Aufgrund mehrerer Großschäden, insbesondere des verheerenden Hagelunwetters im Juni 2019 im Raum München, wurde das versicherungstechnische Bruttoergebnis um 5,7 Millionen Euro belastet. Dennoch wurde ein hoher Jahresüberschuss von 2,4 Millionen Euro erzielt. Damit konnte ein Bilanzgewinn von 3,8 Millionen Euro nach Rücklagenzuweisung und unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 1,5 Millionen Euro ausgewiesen werden.

„Auf den Münchener Verein können sich unsere Kunden verlassen“, hebt Dr. Reitzler hervor. „Das haben wir unmissverständlich bei der Betriebsschließungsversicherung bewiesen. Dort haben wir als einer der ganz wenigen Versicherer in Deutschland anstandslos, vollumfänglich und bereitwillig von Anfang an geleistet. Unsere digitale Transformation werden wir weiterhin forcieren und neue Produkte auf den Markt bringen. Auch in Zeiten von Covid-19 funktioniert der Geschäftsbetrieb des Münchener Verein reibungslos.“

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