Darauf ist zu achten: Die Photovoltaik-Anlage versichern

Die Oberösterreichische Versicherung ist ein langjähriger und anerkannter Partner, wenn es darum geht, Photovoltaik-Anlagen von privat genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern beziehungsweise gewerblich genutzten Objekten den Anforderungen entsprechend abzusichern.

Mittlerweile hat der Versicherer mehrere tausend Anlagen bundesweit versichert und unterstützt Kunden und Versicherungsvermittler bei der Objektanalyse weitreichend. Im ersten Schritt beginnt dieser Service bereits bei der Angebotserstellung. Ein wichtiger Punkt, der frühzeitig zu klären ist, denn Kunden wollen wissen, wie hoch der jährliche Versicherungsschutz sein wird. Immerhin können diese Informationen am Ende auch eine Kaufentscheidung beeinflussen. Der Service der Oberösterreichischen Versicherung hält den Aufwand für alle Beteiligten sehr überschaubar.

Für eine konkrete Angebotserstellung können Versicherungsvermittler einen Fragebogen nutzen. Dieser steht zum Download unter www.keinesorgen.de zur Verfügung. Es reicht zudem vollkommen aus, wenn diesem eine Kopie der Installationsrechnung beigelegt wird und natürlich weitere Informationen, über die Bauweise des Gebäudes sowie den Ort, wo die Photovoltaik- Anlage verbaut wurde, geliefert werden. Ein wesentlicher Punkt ist noch das Alter: Die Anlage darf nicht älter als fünf Jahre sein.

Hilfreich sind außerdem Fotos der Installation.

Meist entstehen in einem Beratungsgespräch für die Absicherung dieser Anlagen weiterführende Fragen. Damit Versicherungsvermittler darauf gut vorbereitet sind, können sie sich im Vorfeld mit den Fragen rund um die Absicherung jederzeit an den Maklerservice in Hanau wenden. Je nach Einzelfall und Größe der Anlage (Kleinanlagen sind ausgenommen) begleitet ein Ansprechpartner der Oberösterreichischen den Vertriebspartner sogar zum Kundentermin vor Ort.

Versicherungspflicht

Durch den Betrieb einer Solaranlage entsteht eine hohe elektrische Spannung, die witterungsbedingt tagein, tagaus unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt ist. Betreiber müssen deshalb wissen, dass ungeachtet dessen, ob es sich um eine private oder gewerbliche Nutzung handelt, eine Verkehrssicherungspflicht besteht, damit von der Anlage keine Gefährdung Dritter ausgeht.

Die Konsequenzen, wenn diese Pflicht nicht ernst genommen wird, sind zu gefährlich und auch zu kostspielig. Zudem sollten Anlagenbetreiber auch berücksichtigen, dass ein Versicherer die Regulierung eines Schadens ablehnen kann, wenn die Installation und/oder die Wartung nachweislich mangelhaft ausgeführt wurden.

Gute Planung und fachgerechte Montage sind somit immer vorteilhaft. Am falschen Fleck zu sparen, zahlt sich nicht aus: Unsachgemäße Installation oder auch mangelhafte Wartung können zu Verlusten bei der Energiegewinnung und auch technischen Problemen führen. Beachtet werden sollte auch, dass die Beweispflicht auch dann beim Anlagenbetreiber liegt, wenn er sich mit seiner Reklamation an einen Fachbetrieb gewendet hat.

Versicherungsprämien

Welche Komponenten bei der Berechnung der Versicherungsprämie wichtig sind, zeigt ein Berechnungsbeispiel für ein Gebäude mit privater Nutzung.

  • Die Solarmodule werden auf einem Schrägdach eines Wohngebäudes verbaut.
  • Das Gebäude steht in einem reinen Wohngebiet.
  • Die Bauart des Gebäudes ist Klasse 1/Massivbauweise mit harter Dachung.
  • Das Gebäude ist zwei Jahre alt.
  • Die Montage erfolgt durch eine Fachfirma.
  • Ein Überspannungsschutz ist vorhanden.

Beispielhafte Prämienberechnung für das Jahr 2020

  • Alle Prämien inklusive Versicherungssteuer
  • Für 20 kWp und eine Versicherungssumme von 30.000 Euro
  • Laufzeit drei Jahre
  • Drei Varianten der Jahresbrutto-Prämie:
  • 55,86 Euro ohne Pluspaket
  • 83,79 Euro mit Pluspaket
  • 102,41 Euro mit Plus- und Montagepaket

Die aktuellen Deckungsvarianten von KlimaPro der Oberösterreichischen sind hier hinterlegt.

 

Katleen Gehrig-Kalweit, Oberösterreichische Versicherung AG, sagt:

Etwa 1,65 Millionen Photovoltaikanlagen gibt es derzeit in Deutschland, weit mehr als die Hälfte davon ist im Besitz von Privathaushalten. Eine Versicherung dafür ist zwar keine Pflicht, aber angesichts des Wertes der Anlage und möglicher Schäden dringend zu empfehlen.

Schaden und Schadenmeldung

Grundsätzlich sollte die Meldung schnellstens erfolgen. Als Unterstützung können Vertriebspartner der Oberösterreichischen Versicherung auf einen Schadenleitfaden zurückgreifen, der nützliche und hilfreiche Informationen enthält. Bei der Aufnahme der Schadenmeldung ist es wichtig, den Versicherungsnehmer darauf aufmerksam zu machen, dass das beschädigte Gerät beziehungsweise die Geräteteile (zum Beispiel Module oder auch Wechselrichter) bis zum Abschluss des Schadens aufzuheben sind. Diese dürfen keinesfalls von der Firma, die die Reparatur ausführt, einfach entsorgt werden. Auch eine Kopie der ursprünglichen Anschaffungsrechnung muss eingereicht werden.

Wie kann eine Instandsetzung der Anlage erfolgen?

Anlagen sollten immer schnellstmöglich wieder betriebsbereit sein, damit eine Unterbrechung der Anlage nicht allzu lange dauert. Es gilt ja auch, einen allzu großen Stromverlust zu vermeiden. Meist arbeiten die Fachbetriebe vor Ort schnell und kompetent. Gibt es Probleme, greifen die Mitarbeiter der Schadenabteilung dem Kunden gerne unter die Arme.

Sie verfügen über hohes Fachwissen und können falls nötig auch einen Kontakt zu speziellen Fachfirmen in der Solarbranche herstellen. Schadenhäufigkeit auf die Höhe der Prämien Wie in anderen Versicherungssparten auch, wirkt sich dieser Sachverhalt natürlich negativ auf die Versicherungsprämie aus. Wichtig ist deshalb auch, die Ursachen der Schäden zu kennen. Nur dann kann, gegebenenfalls mit zusätzlichen Maßnahmen, wie zum Beispiel dem Einbau eines Überspannungsschutzes, vorgebeugt werden.

Unter www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html gibt es mehr Informationen zum Schutz von Solaranlagen vor den finanziellen Folgen von Schäden.

 

Bild: © lovelyday12 – stock.adobe.com

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