Überaltert das Versicherungsvermittlergewerbe?

Stimmt es, dass das Versicherungsvermittlergewerbe eine gewisse Tendenz zur Überalterung hat? Die Versicherungsmakler Genossenschaft eG ist dieser Frage nachgegangen …

Über alle Branchen hinweg sind Führungskräfte laut einer Auswertung von Statista durchschnittlich 51,9 Jahre alt. Da bei selbstständigen Versicherungsvermittlern die Chefs in etwa genauso alt sind, ist es – wenn man dies als Problem ansehen will – also kein explizites der Versicherungsbranche.

Heute gehört mehr dazu als ein Versicherungsexperte zu sein, um einen Maklerbetrieb erfolgreich führen zu können. Da braucht es Kenntnisse in Betriebswirtschaft und dem Steuerfach, Marketing und vielem mehr. Kenntnisse für Bereiche, in die man einst möglicherweise hineinwachsen konnte, müssen heute möglichst ad hoc abrufbar sein und selbstverständlich auch angewendet werden können.

Muss man sich nun Sorgen ob eines bald gänzlich unternehmerfreien Deutschlands machen? Die VEMA ist sich sicher, dass nicht. Denn Zahlen wie das Durchschnittsalter der Inhaber sind lediglich als Momentaufnahmen dargestellt, die nichts darüber aussagen, was innerhalb eines Betriebs vor sich geht.

Für die angeschlossenen Maklerbetriebe sieht die VEMA keinerlei Probleme für die Zukunft, die sich aus dem Alter des aktuellen Chefs ergeben könnten. Im Gegenteil kann der Erfahrungsschatz des „Grand Senior“ normalerweise auch nach erfolgter Betriebsübergabe immer wieder „angezapft“ werden. Das ist generationenübergreifendes Miteinander, wie man es sich häufiger in der Gesellschaft wünschen würde.

Zudem unterstützt die VEMA durch verschiedene Programme und Angebote, wie den VEMA-Unternehmermarktplatz oder dem Nachwuchsförderungsprogramm „Fit für Führung“ bei dem Aufbau einer neuen Generation an Versicherungsvermittlern und der Unternehmensnachfolge.

 

Bild: © Jonas Glaubitz – stock.adobe.com

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