Aktuelles

Konjunktur zwischen Stagflation und Rezession

Stark steigende Lebenshaltungskosten und Energiepreise dämpfen die Konjunktur, die durch den Nachholbedarf an Dienstleistungen zustande kam. Bis zum Frühjahr 2023 wird ein leicht negatives Wachstum erwartet, das erst ab Frühjahr 2023 in einem moderaten Wachstumspfad mündet.

Weiter sinkendes Rezessionsrisiko

Auch nach dem jüngsten leichten Rückgang bleibt die Rezessionswahrscheinlichkeit in Deutschland weiterhin hoch. Grund dafür sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie fortdauernde Lieferkettenprobleme durch Chinas rigide Corona-Politik.

Weitere Nachrichten

BIP wächst nur um 1,75 Prozent

Derzeit folgt eine Krise auf die nächste Krise, weswegen sich die Wirtschaft aktuell kaum erholen kann. Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte deshalb in diesem Jahr nur um 1,75 Prozent wachsen. Trotz dieser Belastungen bleibt der Arbeitsmarkt robust.

Hält die EZB dem Inflationsdruck stand?

Mit fünf Prozent ist die aktuelle Inflation in der Eurozone höher als erwartet. Manche Investoren fordern, dass die EZB einen strengeren Kurs einschlägt. Doch es sprechen gute Gründe dafür, wieso die EZB eher Vorsicht walten lassen sollte.

Prognose für das Börsenjahr 2022

Die Notenbanken sind sich ihrer Verantwortung bewusst und halten die Leitzinsen weiter niedrig und die Aktienmärkte sind anfällig für kräftige Rückschläge. Dennoch ist 2022 als ein „normales“ Aktienjahr mit Renditen um die 7 Prozent zu erwarten.

US-Notenbank Fed deutet Kurswechsel an

Die September-Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) befasste sich insbesondere mit dem Tapering und einem Update des Dot-Plots der US-Notenbank Fed bis 2024. Die Ankündigungen deuten auf einen im Rahmen der Erwartungen eher restriktiven Kurs hin.